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14. Ausgabe - Zeit(ung) für Kinder

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Erscheinungsdatum: 12/2017

SEHR GEEHRTE LESER,

SEHR GEEHRTE LESER, LIEBE KINDER, Die Museenlandschaft im Landkreis Görlitz ist reich und vielfältig. Als Vorsitzender des Kulturkonventes im Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien kenne ich sowohl die Einrichtungen, als auch die Museumsmacher. Ihre Arbeit ist von enormer Bedeutung für die bewusste kulturelle Bildung unserer Kinder. In den letzten Jahren hat sich das Museum verändert hin zum Freizeit- und Erlebnisort. Das Vermitteln und Bilden bekommt eine immer größer werdende Bedeutung, neben jenen Tätigkeiten, die vom Publikum selten wahrgenommen werden: dem Sammeln, Bewahren sowie dem Erforschen und Ausstellen der Objekt. Ich freue mich, dass es der Redaktion in ihrer 14. Ausgabe erneut gelungen ist, eine gute Mischung aus Informationen und Wissenswertem zusammenzustellen. Auf den folgenden Seiten können Sie und Ihr, liebe Kinder die verschiedenen Museen in unserem Landkreis entdecken. Genau hinsehen lohnt sich, denn wir verlosen Freikarten für einen Museumsbesuch mit der ganzen Familie. Machen Sie Ihren Besuch im Museum zum besonderen Familienerlebnis und begeben Sie sich mit ihren Kindern auf eine Entdeckungsreise zu Objekten aus Natur und Wissenschaft, aus Technik, Geschichte oder Kunst und Kultur. Ich wünsche Ihnen und Euch, liebe Kinder, viel Freude beim Lesen, Stöbern und Staunen. Ihr Bernd Lange, Landrat des Landkreises Görlitz und Vorsitzender des Kulturkonventes im Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien auf zfk.landkreis.gr Lob, Kritik, Anregungen? Ihre Meinung ist uns wichtig! Schreiben Sie uns an zeitung-fuer-kinder@kreis-gr.de Teilnahmebedingungen für das Gewinnspiel auf Seite 6 bzw. 7: Teilnahmeschluss ist der 31. März 2018. Die Teilnahme ist nur dann gültig, wenn die E-Mail mit der Lösung folgende weitere Angaben enthält: Vor- und Zuname, Alter und Wohnort. Die Gewinner werden per Auslosung bis 30. April 2018 ermittelt, per E-Mail über den Gewinn benachrichtigt und auf der Facebook-Seite des Landkreises Görlitz namentlich (Vorname und 1. Buchstabe des Nachnamens sowie Alter und Wohnort) veröffentlicht. Gewinne können nicht umgetauscht und nicht bar ausgezahlt werden. Ihre Daten werden ausschließlich für das Gewinnspiel genutzt und nicht an Dritte weitergegeben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. FABELHAFT Gemeinsam im Museum . . . . . . . . . . . . . 3 WORTWÖRTLICH Wie kinderfreundlich sind Museen? . . . . . . . . 4 WISSENSWERT Museen für Kinder? – Kindermuseen . . . . . . . 5 RÄTSELHAFT Museen und Ausstellungsorte im Landkreis Görlitz . 6 Macht mit bei unserem Gewinnspiel . . . . . . . . 7 AUS DEM FAMILIENALLTAG Bitte nicht anfassen! . . . . . . . . . . . . . . . 8 PRAXISNAH Museum trifft Schule . . . . . . . . . . . . . . 9 Zittaus Epitaphienschatz . . . . . . . . . . . . 10 Museumspädagogische Angebote des Schlesisch-Oberlausitzer Museumsverbundes . . 11 7. Fachtag „Perspektiven der Kulturvermittlung“ . 11 EMPFEHLENSWERT Veranstaltungen des Schlesisch-Oberlausitzer Museumsverbundes 2018 . . . . . . . . . . . .12 Impressum Redaktionsleitung - Ariane Archner • Entwicklungsgesellschaft Niederschlesische Oberlausitz mbH Redaktion - Mandy Berg • Landkreis Görlitz, Mitarbeiterin Kultursekretariat - Nicole Blana • Hochschule Zittau/Görlitz - Ulf Großmann • Netzwerkstelle Kulturelle Bildung, Kulturraum OL-NS - Livia Knebel • Netzwerkstelle Kulturelle Bildung, Kulturraum OL-NS - Susanne Lehmann • Landkreis Görlitz, Büro Landrat - Joachim Mühle • Landkreis Görlitz, Kulturamt - Daniel Wiesner • Landkreis Görlitz, Jugendamt Redaktionsschluss: 15. November 2017 Bildnachweise Layout: Ariane Archner • ENO mbH Druck: Graphische Werkstätten Zittau GmbH 10.000 Exemplare Alle in dieser Ausgabe verwendeten Personenbezeichnungen gelten generell für beide Geschlechter und sind nicht diskriminierend zu verstehen. Titel - Schlesisch-Oberlausitzer Museumsverbund gGmbH Seite 3 - Julia Weckert (Studentin Kindheitspädagogik) Seite 4 - © mouse_md / Fotolia Seite 5 - Schlesisch-Oberlausitzer Museumsverbund gGmbH Seite 6 - ENO mbH (Karte), - © Stephan Laude / Fotolia - © T. Linack / Fotolia - Erlichthofsiedlung Rietschen - Schlesisch-Oberlausitzer Museumsverbund gGmbH Seite 9 - Franziska Barth Seite 10 - Kulturhistorisches Museum Franziskanerkloster Zittau Seite 11 - Ulf Großmann Seite 12 - Schlesisch-Oberlausitzer Museumsverbund gGmbH 2

FABELHAFT: GEMEINSAM IM MUSEUM Das Eichhörnchen springt vergnügt in einem Garten vor einem alten Haus von Baum zu Baum und schließlich auf einen großen Nussbaum. Hier möchte es sich eine Walnuss holen. Plötzlich hört es aus dem Haus unter sich etliche Kinderstimmen und hält inne. Von einem dicken Ast aus beobachtet es durch ein großes Fenster das bunte Treiben. Einige Kinder ziehen sich seltsam alte Kleidung an. Andere zwängen sich in schmale, enge Schulbänken und kritzeln irgendetwas auf kleine schwarze Täfelchen. „Was machen die Kinder hier für seltsame Dinge?“, fragt sich das Eichhörnchen und entdeckt neben sich eine kluge Elster. „Sie sind zu Besuch im Museum und erleben gemeinsam, wie Schule früher war“, antwortet die interessierte Elster. „Im Museum? Es sieht hier gar nicht aus, wie im Museum. Ich habe mal eins gesehen, da waren ausgestopfte exotische Tiere, alle hinter Glas und man durfte nur gucken, nichts anfassen!“, erinnert sich das Eichhörnchen. „Nein, das ist hier nicht so, die Kinder probieren alles aus!“, freut sich die Elster. „Ja, das sehe ich. Was haben Sie denn da in der Hand?“, wundert sich das Eichhörnchen. „Das ist ein Griffel – so nennt man den Stift mit dem man früher auf einer Schiefertafel geschrieben hat. Es gab nämlich keine Hefte und Füller so wie heute“, berichtet die Elster. „Und was machen die Kinder dort drüben, sie haben ganz schmutzige Hände?“, erkundigt sich das Eichhörnchen. „Sie befeuern einen Ofen mit Kohle, damit es im alten Klassenzimmer warm wird. Siehst du die schwarzen Stücke dort? Das ist Kohle“, erklärt die Elster stolz. „Aber die Frau in dem langen schwarzen Kleid – sie sieht mit dem dünnen Stab in der Hand ziemlich streng aus! Sie macht mir sogar etwas Angst!“, schämt sich das Eichhörnchen. „Das ist die Lehrerin mit ihrem Zeigestock. Aber fürchte dich nicht, sie ist wirklich lieb zu den Kindern“, beruhigt die Elster. „Ach du meinst sie spielt das nur so, wie es früher war!“, ruft das Eichhörnchen erleichtert. „Ja, und die Kinder lernen dabei wie von selbst. Dafür haben die Menschen Museen erfunden, auch für Erwachsene!“, erzählt die Elster u Das Eichhörnchen bleibt noch sitzen und betrachtet aufmerksam die Kinder bis es Hunger bekommt und sich eine große Walnuss einheimst. Nicole Blana Hochschule Zittau/Görlitz Achtung, fertig, los und ausmalen! 3

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