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Abschlussbericht "Analyse der Mobilfunksituation im Landkreis Görlitz"

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Abschlussbericht „Analyse der Mobilfunksituation im Landkreis Görlitz" - I/2013

Analyse der Mobilfunksituation im Landkreis Görlitz“ Abschlussbericht I / 2013 Inhaltsverzeichnis Seite Einleitung ..…………………………………………………………………. 1 Anlass und Ausgangslage …………………………………………………. 1 Erfassung: Methodik und Realisierung …..………………………………. 1 Auswertung …………………………………..…………………………….. 3 Anliegen, Möglichkeiten und Grenzen der Analyse .....…………………. 3 Gesamtbericht / Gesamtvergleich – Landkreis Görlitz …………………. 4 Regionalbericht / Regionalvergleich – Nord ……………………………... 7 Regionalbericht / Regionalvergleich – Mitte ……………………………... 8 Regionalbericht / Regionalvergleich – Süd ………………………………. 10 Vergleich gemeldete Defizite / Netzabdeckung ..................................... 13 Sachdatenauswertung ……………………………………………………... 14 Fazit / Ausblick ..…………………………………...……………………… 16 Anlagen: - Defizitschreiben Wirtschaft (Beispiel) - Presseartikel Funklöcher / Erfassung (Beispiel, Copyright: Sächsische Zeitung ) - Ausdruck Karte Kommune (Beispiel)

Analyse der Mobilfunksituation im Landkreis Görlitz“ Abschlussbericht I/2013 Einleitung Die Mobilfunksituation im Landkreis Görlitz ist auf Grund seiner Struktur und Lage kein aktuelles Problem, sondern im Zusammenhang mit anderen Versorgungsdefiziten ein regional bzw. lokal differenziertes grundlegendes Strukturproblem. Gerade die geringe Bevölkerungsdichte und die damit im Zusammenhang stehende Siedlungs- und Verkehrsstruktur sind Parameter, die eine flächendeckende Sofortlösung, auch unter Betrachtung der Wirtschaftlichkeit, schwierig machen. Trotzdem und gerade deswegen hat der Landkreis Görlitz versucht, mit dieser Analyse nicht nur Defizite aufzuzeigen, sondern auch erste Handlungsschwerpunkte für gemeinsame Lösungsansätze mit den Anbietern, den Kommunen und mit weiteren Partnern zu benennen. Anlass und Ausgangslage Seit Bestehen des Landkreises Görlitz wurden und werden wir als Landkreis immer wieder durch direktes Erleben, durch Presse und durch direkten Kontakt zu Betroffenen auf die Defizite im Bereich Mobilfunk hingewiesen. Dies ist besonders problematisch, wenn dadurch die Wirtschaft und die Landwirtschaft direkt betroffen sind (Anlage: Schreiben Agrargenossenschaft eG Zodel). Trotz Ausbaubemühungen der Mobilfunkanbieter hat sich die Situation in den Problemlagen die letzten Jahre nicht grundsätzlich verbessert. Bis auf wenige „weiße Flecken“ weisen die vier Hauptanbieter T-Mobile (D1), Vodafone (D2) E-plus (E1) und o2 (E2) in ihren Publikationen (Internet: Netzabdeckung) für den Landkreis Görlitz fast eine flächendeckende Funkversorgung für Handytelefonie aus. Neben den dauerhaft bestehenden Funklöchern wurden aber seit 2011/2012 zunehmende Störungen festgestellt. Insbesondere in Notfallsituationen waren diese Defizite besonders spürbar. In direkter Auswertung der Hochwassersituation im Juli 2012 hat sich Landrat Bernd Lange mit einem Schreiben direkt an die Hauptanbieter gewandt. Der Landkreis wollte damit eine schnelle Lösung herbeiführen. Auch wenn die Anbieter gesprächsbereit waren und weiterhin sind, wurde aktuell kein grundsätzlicher Ausbaubedarf erkannt bzw. sind keine einschränkenden Veränderungen belegt. Es gäbe „kein konkretes Defizit, die Grundversorgung ist gesichert“. Immer wieder wurden zudem Probleme der (Grenz-)Lage (Frequenzüberlappungen) angeführt. Der Landkreis sollte, wenn möglich, konkret und lagegenau Standorte und Störungen benennen, um so die Probleme vor Ort eingrenzen und ggf. klären zu können. Dies war die Ausgangsbasis für die Initiative „Funklocherfassung“. Ende September 2012 gab es verschiedene Presseberichte über die Situation und erste konkrete Ankündigungen der Funklocherfassung im Landkreis Görlitz (Anlage: Beispiel Presseartikel Funklöcher / Erfassung). Erfassung: Methodik und Realisierung Da es für eine solche Situationsanalyse noch keine Erfassungswerkzeuge oder Erfassungserfahrungen gibt, wurde zusammen mit der IDU-Ingenieurgesellschaft für Datenverarbeitung Umweltschutz mbH ein einfaches, geogestütztes Portal zur Schnellerfassung / Meldung von Störungen und Funklöchern entwickelt. Uns ging es dabei um eine einfache Bedienbarkeit und maximale Erfassung von Sachdaten, um so eine möglichst genaue und klare Verortung der Schwachstellen als Gesprächsgrundlage für die Anbieter aufnehmen zu können. Da auf die Erfassung von schwierigen Geometrien verzichtet wurde (einfaches Viereck zur Bestimmung der Lage / des Bereiches), entscheiden die Mehrfachnennungen über die „Aufnahme“ in den Funklochkatalog. Zudem stand bei der Erfassung nicht das mögliche übertragbare Datenvolumen sondern die grundsätzliche Qualität und Erreichbarkeit der Netze im Vordergrund! Seite 1 von 16

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