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Auswertung der Befragung

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Auswertung der Befragung von Schülern an Förder- und Oberschulen des Landkreises Görlitz zur Berufsorientierung, Berufswahl und beruflichen Zukunft

Auch bei den männlichen

Auch bei den männlichen Befragten wurden im Sinne eines erkennbaren Trends einige Antwortmöglichkeiten zusammengefasst. So kommen Polizist/Bundespolizist gemeinsam auf Rang 1 der Charts bei den jungen Herren. Auf Rang 2 landen die Fachinformatiker. Die Schwerpunkte Anwendungsentwicklung und Systemintegration wurden zusammengezählt. Der Beruf des Elektroniker kommt etwas überraschend auf Platz 3 – auch hier wurden die gängigen Spezialisierungen zusammengefasst. Die Top 8 bei den Jungen weist eine interessante Entwicklung auf: Zwar sind noch immer die klassischen Berufe aus IT, Industrie und Handwerk vertreten. Allerdings öffnen sich die Jungen für bislang weibliche Domänen. So finden sich die Gesundheits- und Pflegeberufe ebenso wie der Erzieher unter den meistgenannten Berufswünschen. Abbildung 18: Berufswünsche TOP 8 Jungen, absolute Nennung, n=294 4.3 FRAGEN ZUR BERUFSORIENTIERUNG UND BERUFSWAHL Mit diesem Fragenkomplex wollten wir herausfinden, welche Instrumente die Schüler an den Schulen nutzen können, um sich beruflich zu orientieren, wie sie sich vorbereitet fühlen und wer die wichtigsten Unterstützer an der Schwelle Schule/Beruf sind. 4.3.1 Auf die Zeit nach der Schule fühle ich mich ... Zunächst wollten wir wissen, wie sich die Schüler auf die Zeit nach der Schule vorbereitet fühlen. In der Gesamtheit aller Befragten zeigen sich 61 Prozent gut vorbereitet. 35 Prozent geben an, sich weniger gut vorbereitet zu fühlen, was einer mittleren Zufriedenheit entspricht. Schlecht bzw. gar nicht vorbereitet zeigen sich vier Prozent. Abbildung 19: Vorbereitung auf die Zeit nach der Schule, alle Befragten, n=984 16

Da ein Großteil der Befragten in der 8. Klasse noch keine umfassenden Erlebnisse mit Berufs- und Studienorientierung haben kann, ist eine differenzierte Darstellung nach Klassenstufen sinnvoll. Dabei wird deutlich, dass die Zufriedenheit mit der Vorbereitung bis zur Klassenstufe 10 steigt. Dort geben fast 66 Prozent an, sich gut vorbereitet zu fühlen. Abbildung 20: Vorbereitung auf die Zeit nach der Schule – nach Klassenstufen (Kl. 8 n=384, Kl. 9 n=413, Kl. 10 n=187), Angaben in % Schüler, die sich selbst als sehr gut/gut einschätzen, fühlen sich deutlich besser vorbereitet als ihre anderen Schulkameraden. In dieser Gruppe geben über 70 Prozent an, sich gut vorbereitet zu fühlen. Bei Schülern, die ihre Leistungen ab „befriedigend“ angaben, liegt dieser Wert um 22 Prozentpunkte niedriger. Abbildung 21: Vorbereitung auf die Zeit nach der Schule – Vergleich nach schulischen Leistungen („sehr gut/gut“ n=582, „ab befriedigend“ n=405), Angaben in % 17

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