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Chronik der Naturschutzarbeit (Band II)

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Naturschutzarbeit im Niederschlesischen Oberlausitzkreis (NOL)

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• • • • • • • • • • • • • • • • • • Naturschutzarbeit • • • • • • • • • • • • • nach • • • 1989 • • • • • • • • Aus der Chronik der NABU-Regionalgruppe Weißwasser Presse-Artikel von 1997, Artikel ohne nähere Bezeichnung Broschüre Naturschutz im Niederschlesischen Oberlausitzkreis – Naturschutzarbeit und Landschaftspflege. Landratsamt des Niederschlesischen Oberlausitzkreises. Heimatkundliche Beiträge Heft 13, 1997 129

1996 Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft als Biosphärenreservat von der UNESCO international anerkannt Der internationale Koordinierungsrat des MAB-Programmes „Der Mensch und die Biosphäre“ der UNESCO hat auf seiner Sitzung am 15./16.4.1996 in Paris die „Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft“ in die Liste der international anerkannten Biosphärenreservate aufgenommen. Ziel des von der UNESCO mit der Resolution 2.313 im Jahre 1970 ins Leben gerufenen Programmes „Der Mensch und die Biosphäre“ (MAB) ist es, international koordiniert auf nationaler Ebene Grundlagen für eine nachhaltige Nutzung und für eine wirksame Erhaltung der natürlichen Ressourcen der Biosphäre zu erarbeiten bzw. diese zu verbessern … … Das nach § 52 i. V. m. § 18 Sächsisches Naturschutzgesetz einstweilig sichergestellte Biosphärenreservat „Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft“ stellt einen repräsentativen Ausschnitt einer der größten und ökologisch reichhaltigsten Teichlandschaften Mitteleuropas dar. Geprägt durch die enge Verzahnung von Teichen, Fließgewässern, Mooren, land- und forstwirtschaftlichen Flächen und ländlichen Siedlungen entstand durch die jahrhundertelange, den natürlichen Gegebenheiten adäquate Nutzung eine Kulturlandschaft, die den Kriterien des MAB-Programmes in hervorragender Weise entspricht. Gegenwärtig führt das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landesentwicklung das Verfahren zur endgültigen Unterschutzstellung des Gebietes durch. Dabei wird angestrebt, in einem umfassenden Beteiligungsverfahren einen möglichst breiten Konsens zu erreichen, da das Ziel der Erprobung und Demonstration einer dauerhaft umweltgerechten Entwicklung und nachhaltigen Naturnutzung nur mit den dort lebenden und wirtschaftenden Menschen erreicht werden kann. E. Werner SMU. Abt. Naturschutz u. Landschaftspflege (Auszug), Naturschutzarbeit in Sachsen 38 (1996) Fachgruppe des NABU aus Bensheim zu Besuch im Biosphärenreservat, Foto vor der Alten Försterei, Sitz der Biosphärenreservatsverwaltung in der Alten Försterei Mücka Foto: Hans Blümel, Chronik der NABU Regionalgruppe Ornithologie Niesky 130

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