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Chronik der Naturschutzarbeit (Band II)

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Naturschutzarbeit im Niederschlesischen Oberlausitzkreis (NOL)

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• • • • • • • • • • • • • • • • • • Naturschutzarbeit • • • • • • • • • • • • • nach • • • 1989 • • • • • • • • Naturschutzprojekte des Biosphärenreservates im Landkreis NOL Projekt-Nr. Bezeichnung 2 Lachmöweninsel Drehna 8 Fischtreppe Uhyst 9 Fledermausstollen Lieske 10 Eibenschutz 11 Wildtierauffangstation Tauer 12 Kiesgrube Tauer 13 Moorveilchen 14 Entsiegelung der Gebäudebrache bei Tschernske 15 Weißtannenschutz 16 Markusteich Mücka 17 Amphibienschutzzaun Steinölsa 18 Renaturierung des Parkteiches und des Mühlgrabens Förstgen 19 Bau des Otterdurchlasses am Weigersdorfer Fließ 20 Initiierung des Baus eines Otterdurchlasses sowie Bau der Seeschwalbeninsel am Tauerwiesenteich 21 Offenlandprojekt Elchgehege 22 Anlage Kleingewässer Truppenübungsplatz Broschüre „10 Jahre Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft“ 161

2004 Naturschutzhelfer Fritz Nowusch – 65 Jahre Einsatz für den Natur- und Artenschutz Landratsamt gratuliert Fritz Nowusch aus Trebendorf zum Geburtstag Am Sonntag beging der ehrenamtliche Naturschutzhelfer Fritz Nowusch aus Trebendorf seinen 65. Geburtstag Aus diesem Anlass möchten ihm Landrat Bernd Lange und das Amt für Bauen und Umwelt beim Landratsamt herzlich gratulieren und gleichzeitig seine langjährigen uneigennützigen Verdienste würdigen. Fritz Nowusch wird allseits sehr geschätzt und hat sich auch international als Fachmann einen anerkannten Namen gemacht. Er setzt sich seit vier Jahrzehnten für den Natur- und Artenschutz sowie für den Erhalt des landwirtschaftlichen Kulturerbes besonders im Gebiet um Weißwasser ein, wobei er sein Hobby mit seinem Beruf als Förster vereinen konnte. Sein Engagement gilt mehreren Bereichen: So der Fachgruppe Dendrologie, die er im Kulturbund der ehemaligen DDR im Kreis Weißwasser leitete. Sein Wirken setzt sich bis heute fort, wobei er sein fachliches Wissen besonders für den Rhododendron-Park in Kromlau und den Fürst-Pückler- Park Bad Muskau einsetzt, aber auch Kommunen mit Rat und Tat zur Seite steht. Unter anderem wurden mit seiner Hilfe dendrologische Karten von den Parks geschaffen. Des Weiteren nahm und nimmt er an internationalen Fachtagungen teil, hält Vorträge und liefert wissenschaftliche Beiträge in Fachzeitschriften. Die zweite Seite seines Wirkens gilt dem Naturschutz. Hier widmet er sich als ehrenamtlicher Naturschutzhelfer vorrangig dem Schutz bzw. der Entwicklung und Pflege von geschützten Pflanzenarten, z. B. Ästige Graslilie und Berglauch, in verschiedenen Naturschutzgebieten. Besonders verdient gemacht hat sich Fritz Nowusch durch Umsetzungen von geschützten Pflanzenarten aus ehemaligen Schutzgebieten des Tagebauvorfeldes in standortgerechte neue Bereiche, wie z. B. in das Naturschutzgebiet Trebendorfer Tiergarten. Dabei verdient besondere Anerkennung die gelungene Vermehrung von umgesetzten Pflanzen, zum Beispiel des Sumpfporstes, des Königsfarnes und verschiedener Bärlapparten. Es gelang ihm somit der Erhalt wertvoller Genressourcen. Seine Erfahrungen sind von hohem Nutzen besonders für die Naturschutzarbeit in der Braunkohlentagebauregion um Weißwasser. Lausitzer Rundschau Online, 21.9.2004 162

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