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Chronik der Naturschutzarbeit (Band II)

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Naturschutzarbeit im Niederschlesischen Oberlausitzkreis (NOL)

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• • • • • • • • • • • • • • • • • • Naturschutzarbeit • • • • • • • • • • • • • nach • • • 1989 • • • • • • • • Umsetzung von Torf und Pflanzen aus dem Altteicher Moor im Juli 2006 Fritz Nowusch mit Studenten der HTW Dresden, Sektion Landespflege. Die Umsetzung erfolgte in Kooperation mit Prof. Hempel. Einsetzen von Torf und Pflanzen Fotos: Thomas Neumann Quelle: Lausitzer Forstgeschichte Der Tiergarten bei Weißwasser in der Muskauer Heide Vattenfall Europe Mining & Generation Nowuschteich Foto: Archiv der UNB Landkreis Görlitz 163

Geburtstagsehrung anlässlich des 80. Geburtstages von Siegfried Bruchholz 2007 Siegfried Bruchholz ist eine charismatische Persönlichkeit mit einem beeindruckenden naturkundlichen Wissen. Seit Jahrzehnten setzt er sich als ehrenamtlicher Naturschutzhelfer für den Schutz und die Erhaltung der heimischen Tier- und Pflanzenwelt ein. Sein Engagement für die Natur zeigt sich auch in seinem beruflichen Werdegang: Nach einer Forstlehre im Forstamt Moritzburg und einem Fachhochschulstudium in Tharandt, arbeitete Herr Bruchholz als Revierförster in verschiedenen Forstämtern sowie in der Forstverwaltung. Einen beruflichen Schwerpunkt fand er in seiner wissenschaftlichen Tätigkeit im ehemaligen Wildforschungsgebiet Spree, wo er unter anderem an einem Raufußhuhn- und Rehwild-Projekt arbeitete. Als einem der Ersten gelang ihm 1996 der Nachweis eines Wolfes in der Lausitz anhand von Spuren- und Rissfunden im Niederspreer Teichgebiet. Der Naturschutz im NOL-Kreis hat Herrn Bruchholz viel zu verdanken; zu seinen bleibenden Verdiensten zählt u. a. die Mitwirkung an der Unterschutzstellung des Niederspreer Teichgebietes, das 1961 zum Naturschutzgebiet deklariert wurde und eines der wertvollsten im Kreisgebiet ist. Vor allem in der Öffentlichkeitsarbeit ist Herr Bruchholz seit Jahren sehr engagiert. Er hat sich als Spezialist zur Thematik „Wild und Jagd“ durch zahlreiche Fachbeiträge vor allem in der Jägerzeitschrift „Unsere Jagd“ einen Namen gemacht. Von seinem reichen Wissens- und Erfahrungsschatz profitieren auch die Leser der Sächsischen Zeitung, in der er regelmäßig naturkundliche Beiträge veröffentlicht. Durch seine unverwechselbare, volksnahe und humorvolle Art versteht er es, die Menschen für den Naturschutz zu sensibilisieren. Auch heimatkundliche Beiträge, in denen historische Begebenheiten, die Herr Bruchholz selbst erlebt oder recherchiert hat, in Erinnerung gerufen werden, zählen zu seinen zahlreichen Veröffentlichungen. Durch seine Kompetenz, seine positive Lebenseinstellung und seinen Humor ist Herr Bruchholz ein Sympathieträger im ehrenamtlichen Naturschutz. Wir wünschen ihm zu seinem 80. Geburtstag alles erdenklich Gute. Jana Schellenberg Lausitzer Rundschau,12.8.2007 Mit Humor durch acht Lebensjahrzehnte Siegfried Bruchholz liebt den Wald und gräbt gern in der Geschichte. Morgen wird der Rothenburger Grünrock 80 Jahre. Nein, das ist nicht Gunter Emmerlich. Das ist Siegfried Bruchholz auf seiner Bank am Gartenteich – und das ist nun schon wieder zehn Jahre her. Damals war er 70. Morgen wird er 80! Und wer ihn näher kennt, ihn und seine Sprüche, der findet den Vergleich mit seinem berühmten Doppelgänger mindestens erlaubt. […] 65 Jahre riecht er Waldluft […] Deshalb soll hier auch nicht punktuell und akkurat ein Lebenslauf entstehen, vielmehr in wenigen Episoden von einem Menschen erzählt werden, der kein Unbekannter ist. Besonders seit er als „SZ-Förster“ vielen Lesern immer wieder aus Natur und Umwelt Neues und Interessantes anbietet, in der Historie gräbt und dabei oft bei aller gebotenen Sachlichkeit vor allem die fröhlicheren Seiten des Lebens zu finden weiß. 164

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Strategie / Planung