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Datenreport Kita 2017

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www.nachbarsprachen-sachsen.eu

28 Einrichtungen ist

28 Einrichtungen ist immer um bestmögliche Arbeit bemüht, die jedoch kaum irgendwo entsprechende Würdigung erfährt.“ ‣ „Um die entsprechenden Mittel für diese Projekte zu erhalten, könnte die Antragstellung vereinfacht werden. Dann kann meist nur die Sprachlehrerin abgerechnet werden oder die Fahrtkosten aber keine Verpflegung. Dies finde ich nicht schön.“ ‣ „Die Idee ist wirklich gut, aber wir haben kaum Kontakte zu unseren Nachbarländern - obwohl wir sehr nahe sind […]“ ‣ „Dauerhaftes Personal, welches tschechisch spricht, damit die deutschen Kinder tschechisch noch mehr festigen. Tschechische Kinder haben durch den immersiven Spracherwerb der deutschen Sprache den klaren Vorteil.“ ‣ „[…] methodische und didaktische Unterstützung bei der Herangehensweise.“ ‣ „[…] wäre eine persönliche Beratung um dieses Thema sehr hilfreich. Zudem wäre eine Fortbildung in diesem Bereich für alle Pädagoginnen sehr hilfreich, damit diese, die tagtäglich in der Thematik stecken, auch gut mit den Anregungen arbeiten können.“

29 5 Übergang Kita - Grundschule Einmal jährlich, im Herbst jedes neuen Schuljahres, erfolgt eine Abfrage aller sächsischen Schulen durch das StaLa. Die Teilnahme an dieser Erhebung ist für alle Schuleinrichtungen verpflichtend. Bei dieser Abfrage werden die Schulen u. a. bzgl. der angebotenen Fremdsprachen und nach der Anzahl der an diesen Angeboten teilnehmenden Schüler/-innen nach Klassenstufe befragt. Dabei wird nach der Art der Fremdsprachvermittlung unterschieden in Fremdsprachenunterricht und Arbeitsgemeinschaften (AG). Sächsische Grundschulen haben insbesondere die Möglichkeit, Polnisch oder Tschechisch nach dem Lehrplan Intensives Sprachenlernen (ISL) ab Klasse 1 zu unterrichten, welches als zusätzliche schulische Veranstaltung, nach dem Prinzip der Freiwilligkeit, umgesetzt wird 13 . Darüber hinaus werden durch das StaLa Schulpartnerschaften in die Nachbarländer Polen und Tschechien erhoben. Somit können die durch das Monitoring zur frühen nachbarsprachigen Bildung gewonnenen Kita-Daten des vorangegangenen Kita-Jahres den vom StaLa erhobenen Grundschuldaten des jeweils anschließenden Schuljahres bzgl. der Fremdsprachen Polnisch bzw. Tschechisch gegenübergestellt und damit Aussagen bzgl. der Durchgängigkeit des Nachbarsprachlernens am Übergang Kita – Grundschule in den sächsischen Grenzregionen zu Polen und Tschechien gewonnen werden. Die nachfolgenden Daten beziehen sich auf die im Rahmen der 1. Datenerhebung gewonnenen Kita-Daten des Kita-Jahres 2016/2017 und die Grundschuldaten des StaLa für das Schuljahr 2017/2018 für die sechs sächsischen Grenzlandkreise. 5.1 Aktive Grundschulen Insgesamt gab es im Schuljahr 2017/2018 49 Grundschulen in den sächsischen Grenzregionen, die eine Partnerschaft mit einer Schule im Nachbarland hatten und/oder ein Sprachangebot Polnisch bzw. Tschechisch unterbreiteten. 14 28 dieser 49 „aktiven“ Grundschulen im Sinne der Begriffsfestlegung in Kap. 2.1 haben ein Nachbarsprachlernangebot unterbreitet (vgl. Anlage 3a und vgl. Anlage 3b). 35 der 49 aktiven Grundschulen pflegten mindestens eine Partnerschaft nach Polen und/oder Tschechien (vgl. Anlage 3c). 14 Grundschulen verfügten sowohl über ein Sprachangebot als auch über mindestens eine Partnerschaft im Nachbarland. (vgl. Abb. 11). 13 Vgl. SMK (2010) 14 vier weitere Grundschulen, auf die o.g. Aussage zutrifft, befanden sich außerhalb der sächsischen Grenzregionen, vgl. StaLa (2018)

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