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Der European Energy Award (2008-2011)

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Dokumentation 2008 - 2011

Der

Der European Energy Award® im Landkreis Görlitz Dokumentation 20082011 lfd. Nr. Nr Audit Tool 47 4.1.2 48 4.1.2 49 4.1.2 50 4.2.2 51 4.3.2 52 4.3.3 53 4.4.1 54 5.2.2 55 5.2.4 56 5.2.5 57 6.3.3 58 2.1.2 59 5.3.2 Maßnahmen Aufbau einer Logistik für den Einsatz von Dienstfahrzeugen. Einführung einer Beschaffungsrichtlinie für energieeffiziente Fahrzeuge. Schulung der Mitarbeiter im Ecodrive. Prüfung weiterer verkehrsorganisatorischer und baulicher Maßnahmen wie: Verkehrsleitsysteme, Kreisverkehre, Querungshilfen usw. Lückenschließung und weiterer Ausbau des Radwegnetzes. Erneuerung der Beschilderung nach bestehender Richtlinie. Komplettierung einzelner Abstellanlagen. Ständige Überarbeitung und Verbesserung des ÖPNV-Tarifes. Jährliche Durchführung eines eea-Audits und jährliche Erstellung eines Energieberichtes. Fachliche und amtsbezogene Weiterbildung der Verwaltungsangestellten auf energetischem Gebiet. Besonders im HTA, AKE, UA, Forstamt und Bauaufsichtsamt. Breite Anwendung ökologischer Beschaffungsrichtlinien für Büro und Bau. Einführung ökologischer Vergaberichtlinien. Empfehlung zur Durchführung von Projektwochen zu Energie und Umwelt an den Schulen im LK. Monatliche Erfassung aller Energiedaten aller Liegenschaften. Systematische Untersuchung der Möglichkeiten des Einsatzes neuer Finanzierungsmodelle. Termin Jahr der Realisierung Priorität 06/10 2010 2 12/09 2009 2 12/10 2010 2 Verantwortliche Verwaltung Personalamt (PA) Hauptamt Hauptamt Personalamt (PA) Hauptamt 31.12.09 2010 2 Hoch- und Tiefbauamt (HTA) laufend fortlaufend 2 12/10 2010 2 laufend fortlaufend 2 03/10 12/09 jährlich fortlaufend jährlich fortlaufend 12/10 2010 2 ab Schuljahr 09/10 2 Amt für Kreisentwicklung (AKE) Hoch- und Tiefbauamt (HTA) Hauptamt Straßenverkehrsamt (SVA) Amt für Kreisentwicklung (AKE) 2 Personalamt 2009-2010 2 Schulamt 10/10 2009-2010 2 Hauptamt 12/10 2010 fortlaufend 3 Personalamt (PA) Hoch- und Tiefbauamt (HTA) Personalamt (PA) Kämmerei Seite 20 von 81

Der European Energy Award® im Landkreis Görlitz Dokumentation 20082011 6.3 eea-Bericht externes Audit Landkreis Görlitz Der eea-Bericht im Ergebnis des externen Audits stellt eine komplexe Aussage über den aktuellen Stand der Energiepolitik im Landkreis Görlitz dar und gibt gleichzeitig Auskunft über Stärken und Schwächen. Er verschafft einen Überblick über den Gesamtprozess eea, geht auf wichtige Details ein und stellt insbesondere Zukunftsaufgaben und Verbesserungsmöglichkeiten in den Vordergrund. Mit Hilfe der grafischen Darstellungen werden die Auswirkungen der geplanten Maßnahmen auf die klimapolitische Entwicklung im Landkreis sehr plastisch veranschaulicht. 6.3.1 Struktur der Ver- und Entsorgung sowie Verkehrsanbindung Der Landkreis Görlitz gehört zum Versorgungsbereich der ENSO sowie zu der enviaM. Die ENSO ist der überregionale Netzbetreiber. Weitere Netzbetreiber im Strombereich sind die Stadtwerke Görlitz, Zittau, Weißwasser, Löbau und Niesky. Diese fünf Stadtwerke sichern gleichzeitig den Hauptanteil der Fernwärmeversorgung. Kleine Stadtwerke wie z.B. in Bad Muskau, Rothenburg oder Ebersbach-Neugersdorf haben Geschäftsfelder bei der Wärmeversorgung, Trinkwasserbereitstellung und der Abwasserentsorgung, liefern aber keine Elektroenergie. Weiterhin sorgen sie z.T. für die Stadtbeleuchtung und wie in Görlitz für einen reibungslosen öffentlichen Personennahverkehr. Der Landkreis besitzt keine eigenen Energieversorgungs- und -verteilungsanlagen bzw. keine nennenswerten Beteiligungen an entsprechenden Firmen. Mit dem Standort des Kraftwerkes Boxberg und der dazugehörigen Tagebaue, z.B. Nochten, ist der Landkreis durch den Bergbau und die Energieerzeugung durch Braunkohle geprägt. Das Braunkohlekraftwerk der Vattenfall Europe AG ist der größte industrielle Arbeitgeber des Landkreises. Im Landkreis gibt es weiterhin einen beachtlichen Anteil alternativer Energieerzeugung. Insbesondere Biogas-, Windenergie- und Photovoltaikanlagen etablieren sich zunehmend. Die Wasserversorgung der Region erfolgt vor allem durch die zahlreichen Trinkwasserzweckverbände. Auch hier hat der Landkreis keine Beteiligungen. Die Städte und Gemeinden des Landkreises Görlitz haben sich teilweise zu Abwasserzweckverbänden zusammengeschlossen, um diese Aufgabe besser, effektiver und kostengünstiger als eine einzelne Gemeinde erfüllen zu können. Es gibt mehrere Abwasserzweckverbände im Landkreis aber auch noch Kommunen, die ihre Aufgaben eigenständig wahrnehmen. Der Landkreis hat keine Beteiligungen an den Abwasserzweckverbänden. Seite 21 von 81

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