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Der Landkreis Görlitz stellt sich vor

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Informationen - Zahlen -Fakten

10 Der

10 Der Landkreis in Zahlen und Fakten 11 Aus der Geschichte Kultur wird dabei maßgeblich durch die Themenbereiche „Städte, Schlösser, Parks und Gärten“ untersetzt. Die Themenbereiche „Radfahren“ und „Wandern“ stehen für aktive Erholung in der abwechslungsreichen Natur und Landschaft. Die touristischen Aushängeschilder sind das „Stadterlebnis Görlitz“, der Fürst-Pückler-Park als UNESCO- Welterbe, Burg und Kloster Berg Oybin, Oder-Neiße- Radweg und Spreeradweg sowie der Oberlausitzer Bergweg als Qualitätsweg „Wanderbares Deutschland“. Die seit 2011 bestehende Kooperation zwischen der Touristischen Gebietsgemeinschaft NEISSELAND e. V., der Europastadt GörlitzZgorzelec GmbH und der Touristischen Gebietsgemeinschaft Naturpark Zittauer Gebirge/Oberlausitz e. V. unterstreicht das gemeinschaftliche Handeln im Landkreis Görlitz und für die Oberlausitz. Ansprechpartner: Touristische Gebietsgemeinschaft NEISSELAND e. V. Elisabethstraße 40, 02826 Görlitz Telefon: 03581 32901-21 E-Mail: info@neisseland.de www.neisseland.de Touristische Gebietsgemeinschaft Naturpark Zittauer Gebirge/Oberlausitz e. V. Markt 1, 02763 Zittau Telefon: 03583 752139 E-Mail: info@zittauer-gebirge.com www.zittauer-gebirge.com Europastadt GörlitzZgorzelec GmbH Fleischerstraße 19, 02826 Görlitz Telefon: 03581 4757-0 E-Mail: willkommen@europastadt-goerlitz.de www.goerlitz.de Eine erste dauerhafte Besiedlung des heutigen Kreisgebietes erfolgte in der Bronzezeit, vereinzelte Funde weisen aber bereits auf eine jungsteinzeitliche Besiedlung hin. Nach einer kurzzeitigen germanischen Besiedlung im 2./3. Jahrhundert wanderten slawische Stämme ein. Um Bautzen entstand der Gau Milzane, um die Landeskrone der Gau Besunzane und an der südlichen Neiße der Gau Zagost, auf diese geht die heutige sorbische Bevölkerung zurück. Deutsche Ritterheere unterwarfen im 10. Jahrhundert die heutige Oberlausitz. Das Gebiet gelangte im Jahr 1076 unter böhmische, später brandenburgische und wiederum böhmische Herrschaft. Im 11. und 12. Jahrhundert ließen sich fränkische und thüringische Siedler nieder. Sie lebten meist in enger, friedlicher Nachbarschaft mit den Slawen, das zeigen heute noch die Ortsnamen. Ähnlich der Hanse schlossen sich 1346 die Städte Bautzen, Görlitz, Kamenz, Lauban, Löbau und Zittau zum Oberlausitzer Sechsstädtebund zusammen. Dieses von Kaiser Karl IV anerkannte Schutz- und Trutzbündnis brachte der Oberlausitz wirtschaftlichen Aufschwung und politisches Ansehen. Das Bündnis währte bis 1815. Im Juni 1991 wurde es erneut gegründet. Im Ergebnis des Prager Friedens fiel die bislang zu Böhmen gehörende Oberlausitz 1635 an den Kurfürsten von Sachsen. Infolge der Gegenreformation kamen zahlreiche Exulanten ins Land, unter anderem Anfang des 18. Jahrhunderts protestantische Glaubensflüchtlinge aus Böhmen und Mähren auf das Gut von Nikolaus Ludwig Reichsgraf von Zinzendorf in Berthelsdorf. Er gründete 1722 Herrnhut, wo danach die Herrnhuter Brüdergemeine entstand. Besonders einschneidend war die Teilung der Oberlausitz infolge der Napoleonischen Kriege nach dem Wiener Kongress 1815 in einen sächsischen und einen preußischen Teil, der verwaltungsrechtlich zu Schlesien und dessen Regierungspräsidium Liegnitz (Niederschlesien) gehörte. Das beeinflusst den Landkreis Görlitz bis heute. Erst unter der nationalsozialistischen Herrschaft wurden die Landstände der sächsischen und der preußischen Oberlausitz aufgelöst. Durch die wachsende Industrie im 19. und 20. Jahrhundert gehörte die südliche Oberlausitz bald zu den am dichtesten besiedelten Gebieten in Sachsen. Handel und Wandel über die Grenze hinweg nach Böhmen florierten. Eine jähe Wende brachte das Ende des Zweiten Weltkrieges. Das vorher zu Sachsen gehörende Gebiet der Amtshauptmannschaft Zittau östlich der Neiße kam nach dem Potsdamer Abkommen unter polnische Verwaltung, ebenso die Gebiete der ehemals preußischen Oberlausitz nördlich davon. Die Neiße wurde zum Grenzfluss. Die ehemaligen deutschen Bewohner mussten ihre Heimat verlassen und blieben vielfach bei ihren Verwandten in der Region. In den Gebieten jenseits der Neiße wurden Vertriebene aus Ostpolen angesiedelt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die vorher zu Preußen gehörenden Gebiete der Oberlausitz westlich der Neiße von den sowjetischen Besatzern

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