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Der Landkreis Görlitz stellt sich vor

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42 43 Ebersbach-Neugersdorf Gablenz (sorbisch: Jabłońc) Im Süden des Landkreises Görlitz, direkt an der Grenze zu Tschechien, liegt die noch junge Spreequellstadt Ebersbach-Neugersdorf. 2011 hatten sich die Städte Ebersbach und Neugersdorf zusammengeschlossen. Bei Besuchern und Einwohnern beliebt sind die zwei im Stadtgebiet befindlichen Quellen der Spree. Diese bilden den Anfang des Spreeradweges, welcher bis in die Hauptstadt Berlin führt. Die Architektur des Stadtgebietes spiegelt den wirtschaftlichen Aufschwung der Region durch die Textilindustrie ab dem 17. Jahrhundert wider. Mit über 700 Umgebindehäusern im Stadtgebiet kann eine Vielzahl dieser besonderen Fachwerkkonstruktionen besichtigt werden. Egal ob die Alte Mangel, der Grünsteinhof, das Kaffeemuseum oder das Stammhaus als Sitz der „Stiftung Umgebindehaus“. Dies sind nur einige Beispiele der Nachnutzung und liebevollen Restaurierung dieser einzigartigen Bauten. Welchen Stellenwert die Stadt während der Industrialisierung im 19. und 20. Jahrhundert entwickelte, lässt sich heute durch die hohe Anzahl ganz individuell gebauter Villen erahnen. Die Neugestaltung alter Fabriken sowie Revitalisierungen von Brachflächen haben das Stadtbild stetig aufgewertet, beispielsweise das „Kultur- und Bildungszentrum“, welches sich in einem restaurierten Wasserturm mit angrenzendem Gerätehaus befindet. Die „Bienenweide“ sowie der Eiskellerberg sind weitere sehenswerte Beispiele einer Nachnutzung längst vergangener Zeitzeugen. Eine Vielzahl von Wander- und Radwegen, Freizeitmöglichkeiten sowie der Jacobi- und Ruprechtmarkt lassen für Familien garantiert keine lange Weile aufkommen. www.ebersbach-neugersdorf.de Gablenz wurde erstmals im Jahr 1268 urkundlich erwähnt. Der wendische Ortsname ist von „jablon“, Apfelbaum, abgeleitet und bedeutet Apfelbaumort. Gablenz hat sich nach 1945 zu einem beliebten Wohnstandort entwickelt. Seit 1989 sind mehr als 120 Eigenheime entstanden, mehrere mittelständische Unternehmen sind hier ansässig. Sehenswert sind die im 18. Jahrhundert erbaute Kirche und die unter Denkmalschutz stehenden Schrotholzhäuser. Der neu eingerichtete Fürst-Pückler-Rad- und Kutschweg führt direkt durch Gablenz. Ein Ortsteil der Gemeinde Gablenz ist Kromlau. Hier schuf der Gutsherr Herrmann Friedrich Rötschke um 1844 einen idyllischen, rund 200 Hektar großen Landschaftspark, in den der spätere Besitzer Graf von und zu Egloffstein hunderte Rhododendren und Freilandazaleen einfügte. So entstand einer der bedeutendsten Rhododendronparks in Deutschland. Ungewöhnlich und unverwechselbar ist die in zehnjähriger Bauzeit entstandene Bogenbrücke über den Rakotzsee. Alljährlich wird in Kromlau das Park- und Blütenfest zu Pfingsten gefeiert. www.gablenz-online.de | www.kromlau-online.de

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