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Ergebnisbericht Strategiebefragung

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Sicht der Bewohner, Experten und kommunalen Vetreter auf den Landkreis Görlitz

Strategiebefragungen- Interviewkonzept 2 Strategiebefragungen Dieses Kapitel beinhaltet die Ergebnisse der Befragungen, die in der Reihenfolge der Durchführung aufgezeigt werden (siehe Abbildung 4). 2.1 Interviewkonzept Um ein realistisches und umsetzbares Strategiekonzept für den Landkreis Görlitz zu erstellen, mussten Primärdaten erhoben werden. Bei diesem Arbeitsschritt wurde das Wissen von externen Experten und die Meinungen bzw. Anregungen der Bürger und der Kommunen des Landkreises zur Entwicklung des Konzeptes zusammengefügt. Das für die Erhebung notwendige Forschungsdesign wurde in Zusammenarbeit mit der Hochschule Zittau/Görlitz erarbeitet, wobei die Befragungen und die Auswertung die Hochschule als neutrale und wissenschaftliche Institution durchführte. Die Analyseergebnisse der empirisch erhobenen Daten bilden somit eine Grundlage für das neue Strategiekonzept. In einer Kooperationsvereinbarung zwischen dem Landratsamt Görlitz und der HS ZI/GR ist die wissenschaftliche Begleitung der Strategieentwicklung festgeschrieben. Abbildung 4: Aufbau der Befragungskampagne Um ein möglichst breites Meinungsbild zu erlangen, ist die Erhebung, wie in Abbildung 4 aufgezeigt, in drei Teile gegliedert. 10

Strategiebefragungen- Interviewkonzept Die erste Erhebungskampagne fand im Zeitraum von Mai 2010 bis Mai 2011 statt. Anhand eines Leitfadens wurden Personen mit Expertenkenntnissen in den Aktionsräumen Politik, Wirtschaft, Gesellschaft oder Umwelt mündlich befragt. Diese explorative Methode dient der Einbeziehung der Fach- und Sachkompetenz in den Prozess der Strategieentwicklung und soll dem Aufdecken möglicher Entwicklungspfade des Landkreises bzw. der gesamten Region dienen (siehe auch Anhang H). Den zweiten Teil der Kampagne bildete eine schriftliche Befragung der Bürger. An der Befragung konnten alle interessierten Bewohner des Landkreises teilnehmen. Die Erhebung erfolgte als schriftliche Befragung (Einlage im Landkreisjournal) und als Internet-Befragung. Der Einsatz von zwei Methoden gewährleistet eine leichtere Zugänglichkeit für unterschiedliche Personengruppen und hat somit vermutlich zu einem höheren Rücklauf beigetragen. Ziel der Befragung war die Erfassung der Sicht des Bürgers auf den Landkreis. Wie hoch ist der Grad der Identifikation mit dem Landkreis Görlitz, wo werden aus der Perspektive der Bewohner Probleme gesehen und welchen Einsatz würden die Befragten leisten, um zukünftig auftretende Problemstellungen zu lösen? Mit der Erhebung hat man den Bürgern ein Instrument zur Verfügung gestellt, dass eine aktive Beteiligung am Prozess der Strategieentwicklung ermöglicht. Als Teilnahmeanreiz wurde ein Preisausschreiben (regionales Sponsoring) mit regionaler Werbung durchgeführt. Zielgröße für den geplanten Rücklauf waren 1.000 auswertbare Fragebögen. Diese Befragung fand zwischen Januar und Februar 2011 statt. Den dritten Teil der Kampagne bildete die Befragung der kommunalen Vertreter. Diese Erhebung fand im Zeitraum von Februar bis März 2011 mit einem standardisierten Fragebogen statt. Der Fragebogen wurde einerseits auf dem Postweg zugestellt und andererseits konnte ein Fragebogen-Formular, welches per E-Mail übermittelt wurde, ausgefüllt werden. Hierbei konnte mit kommunalspezifischen Fragen ein regionales Meinungsbild erfasst werden. Um dies flächendeckend zu erhalten, war ein Rücklauf von allen Kommunen des Landkreises angestrebt. 11

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