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Ergebnisbericht Strategiebefragung

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Sicht der Bewohner, Experten und kommunalen Vetreter auf den Landkreis Görlitz

Einleitung 1 Einleitung

Einleitung 1 Einleitung Um eine zukunftsorientierte Ausrichtung für den neuen Landkreis Görlitz zu sichern, erarbeitet das Amt für Kreisentwicklung eine Strategieentwicklung. Sie stützt sich dabei auf fachlich fundierte und wissenschaftlich begründbare Grundlagen, welche über Befragungen und Workshops erhoben und in einer interdisziplinären Redaktionsgruppe zusammengeführt werden. Die Strategieentwicklung bündelt zudem vorhandene Konzepte, Pläne und Vorgaben. Im gesamten Bericht wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit bei geschlechtsspezifischen Begriffen die maskuline Form verwendet. Diese Form versteht sich explizit als geschlechtsneutral. Gemeint sind selbstverständlich immer beide Geschlechter. 1.1 Strategieentwicklung im Landkreis Görlitz Strategieentwicklung ist: eine langfristige Rahmenplanung unter Beachtung vorhandener und zukünftiger Leitbilder, Regelwerke und Planungen, ein Konzept, um auf der Grundlage einer Projektdatenbank, eines Redaktionsplans und eines Prognosetools sich ändernde Rahmenbedingungen frühzeitig zu erkennen und auf diese zielgerichtet zu reagieren sowie ein fortlaufender Prozess mit einem laufenden Monitoring (Überwachung). Die Aufgabe der strategischen Planung besteht darin, Stärken und Chancen zu identifizieren und zu nutzen sowie bestehende Schwächen und Risiken zu minimieren. Um das zu erreichen, müssen mit Hilfe von Analysen Maßnahmen abgeleitet werden, welche zu der angestrebten Entwicklung führen sollen. Die Maßnahmen und Projekte sind in einem Handlungskonzept, dem Strategiekonzept, verankert. Diese Konzepte gab es bereits in den Altkreisen Löbau-Zittau und dem Niederschlesischen Oberlausitzkreis. Die in beiden Landkreisen gängige Praxis wird damit nach der Kreisgebietsreform auch für den neuen Landkreis Görlitz fortgeführt und ausgebaut. Die Inhalte des Konzeptes werden im Folgenden kurz dargestellt. inhaltliche Leitsätze Aussagen zur strategischen Planung Maßnahmen und Empfehlungen mögliche relative Indikatoren, aus denen Korrelationen abgeleitet werden, deren Ergebnisse Einfluss auf die weitere Arbeit ausüben eine verbesserte Datengrundlage durch technisch basierte Lösungen: Die Schwerpunkte liegen auf der Projekt- und Maßnahmedatenbank, den Schnittstellen zur Statistik, dem Geoportal sowie weiteren relevanten Datenbanken und Datenquellen Verknüpfung zum Internet des Landkreises und dem Intranet des Landratsamtes. 6

Einleitung Zur Gewährleistung der Aktualität des Konzeptes ist eine dynamische Fortschreibung vorgesehen. Der neue Ansatz, welcher in der Strategieentwicklung verfolgt wird, bedingt zwar das Betreten von Neuland, bietet aber offensichtliche Vorteile. So soll durch die Nutzung der EDV und die Vernetzung der einzelnen Werkzeuge eine schnelle Reaktion auf sich verändernde Rahmenbedingungen erreicht und die Strategieentwicklung dynamisch fortgeschrieben werden. Die aufgebaute Struktur kann als Monitoring-Instrument (Überwachung der tatsächlichen Entwicklung und Vergleich mit der gewünschten Entwicklung) dienen und die Darstellung von Projektverläufen und statistischen Angaben zur Entwicklung des Landkreises sowie deren Visualisierung erleichtern. Abbildung 1: Werkzeuge der Strategieentwicklung Mit dem geplanten Prognosemodell können unterschiedliche Szenarien durchgespielt werden, was die Möglichkeit einer frühzeitigen Reaktion auf unerwünschte und erwünschte Entwicklungen bietet. Ebenfalls können sich nur sehr langsam ändernde Bedingungen mit Hilfe eines Monitorings aufgedeckt werden, was eine Reaktion vor dem Eintritt von großen Veränderungen ermöglichen soll. Bei der Erstellung des Strategiekonzeptes arbeitet das Amt für Kreisentwicklung eng mit Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung zusammen. Die Hochschule Zittau/Görlitz (HS ZI/GR) bzw. deren Akteursnetzwerk für demografische Perspektiven in der Oberlausitz (ADO) ist für die wissenschaftliche Begleitung verantwortlich. Sie sind mit folgenden Aufgaben beauftragt: Darstellung von Ist-Informationen zu den ausgewählten Aktionsräumen Identifikation evtl. vorhandener Schwachstellen mit Hinweis auf umsetzbare Möglichkeiten zur Verbesserung Effizienzkontrolle (Aufwendungen/Ergebnisse) 7

Jugend / Bildung