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Handlungsempfehlungen für die Bildungsentwicklung im Landkreis Goerlitz

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Handlungsempfehlungen für die Bildungsentwicklung im Landkreis Görlitz

32 Rahmenbedingungen zur

32 Rahmenbedingungen zur Umsetzung der Handlungsempfehlungen 3.2 Zielstruktur 2014 für ein Bildungsmanagement im Landkreis Görlitz Stand:12.12.2013 Zielstruktur 2014: Datenbasiertes Bildungsmanagement im Landkreis Görlitz und seine Anbindung an die kommunalen Verwaltungsstrukturen Kreistag Strategischer Beirat Landrat Planung, Steuerung Koordination Umsetzung Turnusmäßige Dezernentenberatung Ressortübergreifende Steuerungsgruppe Kreisentwicklung (strategische/sozialräumliche Planung) Amtsleiter Jugendamt Amtsleiter Sozialamt Landkreisverwaltung Amtsleiter Amt für Kreisentwicklung Amtsleiterin Amt für Bildung und Sport Bildungsmonitoring Koordinierungsstelle Regionales Bildungsmanagement Zusammenarbeit Aufgabenübertragung Lokale Akteure und Netzwerke Kreisangehörige Kommunen Agentur für Bildung des Landkreises Görlitz Bildungsmarketing Bildungsthemen - Übergang Schule-Beruf (KOS, ImpulsRegio) - Energiebildung - Nachbarsprachige Bildung Regionale Bildungskonferenzen Bildungsforum (mit beratender Funktion)

Rahmenbedingungen zur Umsetzung der Handlungsempfehlungen 33 3.2.1 Politische Gremien Um die nachfolgend erläuterten strukturellen Innovationen auf Verwaltungs- und Umsetzungsebene erfolgreich zu implementieren und zu verstetigen, ist eine Unterstützung durch geeignete politische Gremien unabdingbar. So berät und verabschiedet der Strategische Beirat Wirtschaft und Bildung mögliche Leitlinien der strategischen Kreisentwicklung im überregionalen Kontext. Über den Landrat werden diese in den Kreistag bzw. dessen Fachausschüsse eingebracht. Zu den Mitgliedern des Strategischen Beirates gehören Vertretende der Bundesagentur für Arbeit, der Wirtschaft (z. B. Industrie- und Handelskammer sowie Handwerkskammer), der Sächsischen Staatsministerien (v. a. für Kultus sowie für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr) und Vertretende aus den Bereichen Kultur und Tourismus. Auf Grundlage der im eben genannten Gremium beschlossenen Leitlinien berät und verabschiedet die Ressortübergreifende Steuerungsgruppe Kreisentwicklung die Grundsätze der strategischen und sozialräumlichen Planungen für den Landkreis (Strategiekonzept). Über die turnusmäßigen Beratungen des Landrates mit den Dezernentinnen und Dezernenten ist deren Mitwirkung und ständige Information gewährleistet. Mitglieder der Ressortübergreifenden Steuerungsgruppe Kreisentwicklung sind bildungsrelevante Ämter, die eine planerische Funktion inne haben. Dazu gehören das Amt für Kreisentwicklung (Strategieentwicklung inkl. Bildungsmonitoring), das Amt für Bildung und Sport (Schulnetzplanung) (vgl. Kapitel 3.2.3) , das Jugendamt (Jugendhilfeplanung, Kita- Bedarfsplanung) sowie das Sozialamt (Integrierte Sozialplanung, Altenhilfeplanung). Bei Bedarf werden zu den Sitzungen weitere Ämter hinzugezogen. Als ressortübergreifendes Fachgremium agiert das 2011 konstituierte Regionale Bildungsforum des Landkreises Görlitz (vgl. A1.2). Dieses begleitet den strategischen und operativen Planungs- und Steuerungsprozess des Bildungsmanagements mit impulsgebender Funktion und stellt eine wichtige Schnittstelle zwischen den bildungsrelevanten Ausschüssen des Kreistages, den Fachämtern, den kreisangehörigen Kommunen und den Bildungsakteurinnen und -akteuren vor Ort dar. Zu den ständigen Mitgliedern zählen Vertretende der bildungsrelevanten Fachausschüsse des Kreistages, der Landkreisverwaltung (z. B. (leitende) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verschiedener Ämter), des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus, der Sächsischen Bildungsagentur (Regionalstelle Bautzen), des Sächsischen Städte- und Gemeindetages sowie des Netzwerkes Lernende Region PONTES. Auf weitere Vertretende eines Expertenpools wird bei Bedarf – unter Einbezug der relevanten Phasen des Lebenslangen Lernens – zurückgegriffen. 3.2.2 Koordination des Bildungsmanagements Zur Weiterführung der oben genannten Prozesse der kommunalen Bildungsentwicklung sowie der dauerhaften Verankerung des Görlitzer Modells in den Landkreisstrukturen ist eine Koordinierungsstelle Regionales Bildungsmanagement notwendig. Eine Verstetigung des Lebenslangen Lernens in den Verwaltungsstrukturen kann nur über die Bündelung aller Bildungsthemen in einer solchen Stelle gelingen. In zahlreichen Umsetzungsmaßnahmen zu den Handlungsempfehlungen wird darauf hingewiesen, dass eine interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb der Verwaltung und eine intensive Abstimmung der Beteiligten erforderlich ist, um die zur Verfügung stehenden Ressourcen effektiv zu nutzen. Ziel ist es weiterhin, gute Ansätze, Erfahrungen und entwickelte Instrumente für interessierte Kommunen des Flächenlandkreises nachnutzbar zu machen. beispielsweise zur Umsetzung von: übergr. Maßnahme 1f (S. 15) Maßnahme 1.1e (S. 17) Maßnahme 3.3b (S. 22) Maßnahme 5.1b (S. 24) Maßnahme 5.1e (S. 24) Maßnahme 5.1f (S. 24) Maßnahme 5.1g (S. 24) Maßnahme 6.3b (S. 27) Maßnahme 6.4d (S. 28)

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