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Handlungsschwerpunkte der Landkreise Görlitz und Bautzen (D)

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Handlungsschwerpunkte der Landkreise Görlitz und Bautzen für die Strategie der Euroregion Neisse-Nisa-Nysa

Handlungsschwerpunkte der Landkreise Görlitz und Bautzen für die Strategie der Euroregion Neisse-Nisa-Nysa 3.3 Entwicklungsziele der Priorität 3 3.3.1 Umweltschutz, nachhaltige Ressourcennutzung Ein leistungsfähiger Naturhaushalt, eine nachhaltige Ressourcennutzung, die Erhaltung einer vielfältigen Pflanzen- und Tierwelt sowie Eigenart und Schönheit der Natur und Landschaft sind Grundvoraussetzungen für die Lebensqualität der Einwohner und als „weiche“ Standortfaktoren bedeutend für die wirtschaftliche - insbesondere die touristische - Entwicklung in der Dreiländerregion. Im Bereich Umweltschutz geht es vor allem darum, die in der Euroregion liegenden Schutzgebiete als Potentiale für den „sanften“ Tourismus zu schützen und zu erhalten. Richtwerte zur Luft- und Gewässerqualität sind größtenteils durch Vorgaben der EU geregelt und durch gemeinsame Zielvorgaben ergeben sich auch gemeinsame Handlungsansätze. Ziele: • Verbesserung der Abstimmung bzgl. der Zusammenarbeit bei Naturschutz, Landschaftspflege und Tourismus • Verbesserung des Waldzustandes • gemeinsame Umsetzung von Umweltstandards zur Zustandsverbesserung • Sicherung und Stabilisierung der biologischen Diversität • Sicherung von Umweltqualitäten (Trinkwasser, Wasser, Landschaft) • verantwortungsvoller Umgang mit den gemeinsamen ökologischen Ressourcen • Verfolgung und Umsetzung gemeinsamer Klima- und Energieziele • bedarfsgerechte und abgestimmte Investitionen im Hochwasserschutz • Minimierung der Belastung des Bodens • Aufbau einer gemeinsamen Datenbasis zur Prognose von Hochwassergefahr • Verbesserung der Kooperation über die gesamte Fläche des Neiße-Einzugsgebietes Seite 16 Görlitz / Bautzen – Mai/Juni 2013

Handlungsschwerpunkte der Landkreise Görlitz und Bautzen für die Strategie der Euroregion Neisse-Nisa-Nysa 3.3.2 Stärkung Wettbewerbsfähigkeit KMU Die wirtschaftliche Entwicklung ist einer der Schwerpunkte für die Gestaltung der Region. Verbindliche Rahmenbedingungen sind jedoch auf Grund des freien europäischen Wettbewerbs kaum möglich. Hier können nur einzelne Unternehmen oder branchenspezifische Unternehmensnetzwerke sowie erfolgreiche grenzüberschreitende Kooperationsansätze als Entwicklungschancen in der Euroregion Neisse-Nisa-Nysa dienen. Die politischen Entscheidungsträger sollten sich in diesem Bereich stärker einsetzen. Ziele: • Verbesserung der negativ bewerteten Standortfaktoren • Intensivierung der bereits bestehenden sowie Aufbau neuer grenzüberschreitender Kooperationen, Intensivierung des Informationsaustausches zwischen den institutionellen Akteuren • Erhalt und Schaffung von flexiblen und attraktiven Arbeitsplätzen • Erhalt und Schaffung von Arbeitsplätzen für Frauen und ältere Arbeitnehmer • Erhalt und Schaffung von Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Jugendliche • Stärkung der grenzüberschreitenden Mobilität auf dem Arbeitsmarkt • grenzüberschreitende Stärkung und Verzahnung der wissenschaftlichen Einrichtungen, Forschungs- und Entwicklungsinstitutionen und der regionalen Wirtschaft • Etablierung, Förderung und Gründung von grenzüberschreitenden Produktions- und Technologienetzwerken unter Einbeziehung der Technologie- und Gründerzentren • Aufbau eines grenzüberschreitenden Regionalmarketings • aktive Unterstützung von Ansiedlungs- und Existenzgründungsvorhaben • Verbesserung der Zugänglichkeit zu Informations- und Kommunikationstechnologien • Abbau der bürokratischen Hürden bei Investitionsmaßnahmen • Unterstützung der euroregionalen Wirtschaftskreisläufe • Förderung der Schlüssel- und Wachstumsbranchen aufbauend auf nationale und regionale Kompetenzprofile • Optimierung der raumwirksamen Förderpolitik • Schaffung vermarktungsfähiger Industriegebiete Seite 17 Görlitz / Bautzen – Mai/Juni 2013

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