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Handreichung - Feste und Traditionen in PL & D

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Tłusty Czwartek – 33

Tłusty Czwartek – 33 „Fetter Donnerstag“ Autorin: Bonnie Hubatsch 1. Ziele: • Die Kinder lernen den Brauch aus dem Nachbarland kennen. • Die Kinder lernen das Lied „Pączki“ kennen und verstehen es. • Die Kinder lernen das Gedicht „Pączek“ kennen und verstehen es. • Die Kinder backen Krapfen nach polnischem Rezept und verkosten diese. 2. Zielgruppe: Kindergarten 3 – 6 Jahre. 3. Zeitlicher Umfang: Ein Vormittag, ca. 2 Stunden. 4. Wortschatz: • Beschreibung vom Krapfen: pączek (Krapfen), rączki (Händchen), miesiączek (hier: kleiner Mond), dziurka (kleines Loch), na konfiturkę (für Konfitüre). • Tłusty Czwartek („Fetter Donnerstag“). 5. Pädagogisches Material: • Lied vom Krapfen „Pączki“. • Ausmalbild vom Krapfen, welches zum Basteln einer Stabfigur genutzt werden kann. • Gedicht über den Krapfen „Pączek“. • Rezept für Krapfen. • Foto von echten Krapfen. 6. Ablauf: • Der/Die Erzieher(in) sitzt zusammen mit den Kindern im Morgenkreis. Zum Einstieg liest er/sie das Gedicht „Pączek“ vor. Dabei zeigt er/sie ein Foto von einem echten Krapfen hoch und unterstützt die gesprochenen Wörter mit Mimik und Gestik. • Nach dem Gedicht fragt der/die Erzieher(in), wer denn das Gedicht verstanden hat, und erklärt den Inhalt. Dabei wiederholt er/sie die polnischen Wörte und zeigt zusammen mit den Kindern, was gesprochen wird (z.B. Rund wie ein Kreis – einen Kreis in die Luft malen). • Dann fragt der/die Erzieher(in), wer schon einmal etwas vom „Fetten Donnerstag“ gehört hat. Wenn alle ausgesprochen haben, berichtet er/sie von der Tradition, die in Polen an diesem Tag gepflegt wird. • Der/Die Erzieher(in) teilt den Kindern mit, dass sie nun alle gemeinsam Krapfen backen werden. Er/Sie liest als erstes alle Zutaten vor und geht dann mit den Kindern in die Küche. Dort bestimmt sie abwechselnd, wer welche Zutat hineingeben darf. • Während die Krapfen abkühlen, singt der/die Erzieher(in) den Kindern das Lied „Pączki“ vor. Auch hier unterstützt er/sie das Lied mit Mimik und Gestik, so dass die Kinder keine Übersetzung für das Lied mehr benötigen. • Nach dem Lied teilt er/sie die Ausmalbilder aus. Die Kinder können nun frei entscheiden, wie sie diese ausmalen wollen. Danach wird ein Stöckchen angeklebt, so dass es eine Stabfigur wird. Nun kann der selbstgebastelte Krapfen das Lied unterstützen. Groß für Klein – Duzi dla małych strona /Seite 107

7. Texte: • Lied vom Krapfen: „Pączki” Taki mały, taki duży może pączki jeść. Taki chudy, taki gruby, może pączki jeść. Taki ja i taki ty, może pączki jeść. Taki ja i taki ty, może pączki jeść. Taki mały, taki duży może pączki jeść. Taki chudy, taki gruby, może pączki jeść. Taki ja i taki ty, może pączki jeść. Taki ja i taki ty, może pączki jeść. Mniam, mniam! Smacznego! „Krapfen“ Klein wie Groß können Krapfen essen. Dünn wie Dick können Krapfen Essen. Ich wie du können Krapfen essen. Ich wie du können Krapfen essen. Klein wie Groß können Krapfen essen. Dünn wie Dick können Krapfen Essen. Ich wie du können Krapfen essen. Ich wie du können Krapfen essen. Yam-yam! (Lecker, lecker!) Guten Appetit! Quelle: http://www.45minut.pl/publikacje/17359/ Das Lied wird auf Melodie von „Święty uśmiechnięty”(Arka Noego) gesungen. • Gedicht: „Pączek” Był sobie pączek, co nie miał rączek i okrąglutki był jak miesiączek. Miał lukrowaną, złocistą skórkę, a w środku dziurkę na konfiturkę. Wszyscy go lubią, starsi i dzieci, na jego widok aż ślinka leci. Lecz co naprawdę pączki są warte, to wie najlepiej KTO? TŁUSTY CZWARTEK. Quelle: https://blizejprzedszkola.pl/temat- -42,744,tlusty-czwartek „Krapfen“ Es war einmal ein Krapfen, er hatte keine Händchen und war rund wie ein Mond*. Er hatte eine mit Zuckerguss überzogene goldene Kruste, und in der Mitte ein Loch für die Konfitüre. Alle mögen ihn, Ältere wie Kinder, bei seinem Anblick läuft das Wasser im Mund zusammen. Wieviel die Krapfen aber wert sind, weiß am besten WER? DER FETTE DONNERSTAG. * „miesiąc“ (hier Diminutivum „miesiączek“) bedeutet „Monat“, veraltet / poetisch aber auch „Mond“ 8. Hintergrundinformationen zur Landeskunde: Der letzte Donnerstag der Faschingszeit (karnawał) heißt in Polen Tłusty Czwartek – „Fetter Donnerstag“. Es ist der letzte Donnerstag vor der am Aschermittwoch beginnenden Fastenzeit. Traditionell wird dieser Tag seit dem 17. Jahrhundert mit dem Genuss fetter Speisen begangen, um vor der Fastenzeit noch einmal die Fettspeicher aufzufüllen. Während früher vor allem schwere herzhafte Kost zu sich genommen wurde, sind es heute vorrangig süße Leckereien. Eine ungeschriebene Regel besagt, dass man an diesem Tag mindestens einen Krapfen (pączek) essen soll. Populär sind auch andere Gebäckarten, wie z.B. faworki (Liebesschleifen) – hauchdünne geschlungene Mürbeteigstreifen mit Puderzucker, die ebenfalls frittiert werden. Die Konditoreien arbeiten auf Hochtouren und es wird geschätzt, dass an diesem Tag an die 100 Millionen Krapfen über die Bäckertheken gehen – rein strona/Seite 108 Święta i tradycje w Polsce i w Niemczech / Feste und Traditionen in Polen und Deutschland

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