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Der Ausbildungsatlas für den Landkreis Görlitz DEINE ZUKUNFT IM #UNBEZAHLBARLAND

Agrofarm Herwigsdorf

Agrofarm Herwigsdorf eGLANDWIRT – LANDLUFTUND HIGHTECHLandwirtschaft mit Wohlfühlfaktor: Karl Leon SlabkeAgrargenossenschaft Eibau eGLANDWIRTSCHAFT –FÜR KLUGE KÖPFE MIT LEIDENSCHAFTDie Agrargenossenschaft Eibau eG ist einlandwirtschaftlicher Großbetrieb im südlichenTeil des Landkreises Görlitz. Hier arbeiten75 Beschäftigte und zehn Auszubildende.Im Bereich der Pflanzenproduktion werdenauf großen Flächen hauptsächlich Getreide,Raps und Silomais angebaut. Insgesamt bewirtschaftetdie Genossenschaft eine landwirtschaftlicheNutzfläche von 2.600 Hektarin den Ortschaften Eibau, Oberoderwitz,Ruppersdorf, Obercunnersdorf, Ebersbach-Neugersdorf, Neueibau, Strahwalde undGroßhennersdorf.In der Tierproduktion verfügt das Unternehmenüber einen großen Milchviehbestand(1.400 Milchkühe, 1.400 Jungrinder undKälber) und ist einer der größten Milchproduzentenin der Oberlausitz. Die Milchgewinnungerfolgt heute durch modernste Melktechnikin einem großen Melkkarussell undwird computergesteuert überwacht. Aberauch Handarbeit ist bei der täglichen Arbeitnoch notwendig.„Wir arbeiten in einem der abwechslungsreichstenBerufe überhaupt. Die Versorgungunserer Tiere sowie das Erzeugen von Futterund Getreide ist ein ständiger Prozessim Einklang mit der Natur. An 365 Tagen imJahr kümmern wir uns leidenschaftlich umunsere Kühe, Kälbchen und unsere Felder.Wir suchen Jugendliche mit Verantwortungsbewusstsein,Zuverlässigkeit und Liebezur Natur und Tieren“ sagt Robert Otto, Vorstandder Agrargenossenschaft.„Die Agrargenossenschaft Eibau hat einelange Ausbildungserfahrung. Bewerbersollten Interesse an den naturwissenschaftlichenFächern mitbringen. Bei uns habenauch Hauptschüler mit gutem Abschluss eineChance. Nach einer erfolgreichen Ausbildungwerden motivierte Azubis gerne bei unsübernommen und können sich danach weiterqualifizierenbis hin zu einem berufsbegleitendenStudium.“ Vor der Ausbildung istein Praktikum sinnvoll, damit Schüler sichselbst testen können, ob der Beruf der richtigeist. Der Erwerb des Traktorführerscheinswird durch die Agrargenossenschaft bezahlt.Mit dieser zusätzlichen Qualifikation könnendie Auszubildenden dann alle landwirtschaftlichenGeräte bedienen.KARL LEON SLABKE absolviert zurzeit dieAusbildung zum Landwirt: "Mein Opa warLandwirt. Mein Vater auch. Und für mich warschon immer klar, dass ich diese Traditionfortsetzen möchte. Schon als Dreijährigerhabe ich bei meinem Vater auf dem Traktorgesessen. Der frische Duft von Erde hat michbereits damals fasziniert. Schon als Kindhabe ich gelernt, dass der Landwirt sich mitPflanzen, Tieren und Technik gleichermaßenauskennen muss. Diese Vielseitigkeit fandich spannend. Vieles habe ich schon zuhausein der Landwirtschaft gelernt. Als ich michfür die Ausbildung entschieden hatte, wussteich, worauf ich mich einlasse. Ich würde allenempfehlen, vorher ein Praktikum zu machenoder in den Ferien in der Landwirtschaftzu arbeiten. In der Berufsschule kann ichmeine praktischen Vorkenntnisse vertiefen.Hier lerne ich viel über die fachlichen Hintergründe.Und ich kann hinterfragen, ob esauch besser oder anders geht.Die Landwirtschaft hat es schon immer gegebenund wird es auch immer gegeben. Vielesverändert sich. Die Technik wird moderner.Sie unterstützt uns in vielen Entscheidungen,um die Erträge positiv zu beeinflussen. DieNaturverbundenheit aber bleibt. Nach Abschlussmeiner Ausbildung möchte ich gernAgrarwirtschaft studieren und später denFamilienbetrieb übernehmen."INFORMATIONAusbildungsberufe: Landwirt/-in,Tierwirt/-inKontakt: Agrargenossenschaft Eibau eGRuppersdorfer Straße 902739 Kottmar OT EibauAnsprechpartner:Fabian Krems | T: 0172 / 3 46 57 34Robert Otto | T: 0172 / 3 44 68 68T: 03586 / 3 03 30 | F: 03586 / 30 33 50agrar-eg-eibau@t-online.dewww.agrar-eibau.deDie Agrofarm Herwigsdorf bei Löbau ist einlandwirtschaftlicher Betrieb für Tier- undPflanzenproduktion mit einem hochmodernenMaschinen- und Fuhrpark. Auf 3.500Hektar werden Getreide, Raps und Silomaisangebaut. 600 Milchkühe, 600 Jungrinderund eine große Schweineproduktionmit Ferkelaufzucht runden den Landwirtschaftsbetriebab. Für einen solchen Betriebwird eine große Menge Energie benötigt,die die Agrofarm selbst erzeugt. Gülleund Mais werden in drei Biogasanlagen zuStrom verwertet. Die entstehende Abwärmewird vorrangig für die Stallanlagen genutzt.Im Unternehmen sind 70 Mitarbeiter und10 Auszubildende beschäftigt. Auch für dieZukunft setzt Vorstandsvorsitzender MatthiasDöcke auf den Nachwuchs. Von seinenzukünftigen Lehrlingen wünscht er sich vorallem Liebe zur Natur und zu Tieren. Dasreicht aber nicht aus: „Die Schüler müssenInteresse für die Computertechnik mitbringen,denn heutzutage funktioniert vielescomputergesteuert, zum Beispiel die Fütterung,die Klimatisierung oder die Mähdrescher.Die Technik ist so komplex, dass wirin der Lage sind, über ein GPS-Signal zenti-metergenau unsereFahrzeuge zu steuern.“Wichtig sindauch gute Mathematikkenntnisse,denn beim Einsatzvon Düngemittelnund Futter kannein Rechenfehlerden Viehbestandgefährden. „LandwirtschaftlicheAdrian Zachmann, Manuela Koch und LeonBerufe haben Zukunft. Wer Hentschel (v.l.) sind stolz, Landwirte zusich für die Arbeit mit Tieren, Pflanzen und werden.moderner Technik interessiert, ist herzlicheingeladen, während eines Praktikums oderbei einer Ferienarbeit mal bei uns reinzuschnuppern“,INFORMATIONrät Matthias Döcke.Wer eine Ausbildung bei der Agrofarm Herwigsdorfin Angriff nimmt, durchläuft alleBereiche der Tier- und Pflanzenproduktion.Ausbildungsberufe: Landwirt/-in,Tierwirt/-in, Land- und Baumaschinenmechatroniker/-inBestimmte Inhalte vermittelt der LandwirtschaftlicheAusbildungsverbund, dessen Kontakt: Agrofarm Herwigsdorf eGAufgabe es ist, alle Lehrlinge auf ein einheitlichesNiederhofstraße 23 a | 02708 RosenbachNiveau zu bringen. Nach erfolg-reicher Ausbildung steht einer Übernahme Ansprechpartner: Matthias Döckemit zahlreichen Aufstiegsmöglichkeiten T: 03585 / 4 73 50 | F: 03585 / 47 35 35nichts im Weg.info@agrofarm-herwigsdorf.deAdrian Zachmann, ausgebildeter Landwirt, in der Fortbildung zum Wirtschafter für LandwirtschaftIch bin praktisch schon mit der Landwirtschaft aufgewachsen. Zu Hause haben wir einen Milchviehbetriebund Ackerland. Das hat mich schon als Kind geprägt und ich könnte mir keinen besseren Beruf vorstellen. Voneinem Kumpel bekam ich den Tipp, dass die Agrofarm Herwigsdorf ausbildet. Mir gefällt es hier super. Sogargroße Technik dürfen wir Lehrlinge bereits fahren. Und wir erlernen in der Praxis alles, was wir für den Berufbrauchen.Leon Hentschel, ausgebildeter Landwirt, in der Fortbildung zum Wirtschafter für LandwirtschaftMein Opa war hier Werkstattmeister, sodass ich praktisch in diesem Betrieb aufgewachsen bin. Über ein Praktikumund Ferienarbeit habe ich dann gemerkt, dass der Beruf des Landwirts genau richtig für mich ist. DieAusbildung war so vielfältig und anspruchsvoll. Mir gefällt, dass kein Tag wie der andere ist. Die Kollegen sindalle prima und sehr hilfsbereit und in jedem Bereich steht den Lehrlingen ein Ausbilder zur Seite.Manuela Koch, ausgebildete Landwirtin, in der Fortbildung zur Wirtschafterin für LandwirtschaftIch bin über Umwege zu diesem Beruf gekommen. Ursprünglich habe ich Geografie studiert und erfolgreichbeendet. Nach dem Studium fand ich keinen für mich passenden Job. Im Büro oder in einer Behörde wollteich auf keinen Fall arbeiten, da ich lieber praktisch und sehr gern an der frischen Luft tätig bin. Da ich dannaus Dresden hier aufs Dorf gezogen bin, entschied ich mich für diese Umschulung und habe es nicht bereut.Ich bin endlich angekommen.16 Unternehmen und Bildungseinrichtungen von A bis ZUnternehmen und Bildungseinrichtungen von A bis Z17

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