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Jugendbefragung 2019

4 ERGEBNISSE 4.2.2.1

4 ERGEBNISSE 4.2.2.1 Planungsraum 1 Im Planungsraum 1 gab es insgesamt 114 Teilnehmer*innen, dies macht einen Anteil von ca. 11 % aus. Vereinsaktivität und Partizipation Im Planungsraum 1 gaben 55 % der Teilnehmer*innen an, sie seien nicht aktiv in einem Verein, während 45 % angaben, aktiv in einem Verein zu sein. Weiterhin gaben 18 % an, es sei eine Partizipationsmöglichkeit in ihrem Wohnort vorhanden, 32 % sagen aus, es gäbe keine und 46 % haben keine Information darüber, ob eine entsprechende Beteiligungsmöglichkeit besteht. Jedoch nutzt die Mehrheit derjenigen, die eine Möglichkeit zur Beteiligung kennen, diese auch oder haben diese schon einmal genutzt - mit einem Anteil von ca. 48 %. Weitere 9 % nutzen diese gelegentlich und 43 % gar nicht. Recht deutlich fällt im Planungsraum 1 der Wunsch nach mehr Mitspracherecht, im Vergleich zum Landkreis (67 %) auf. 75 % der Teilnehmer*innen äußerten diesen Wunsch. Der Planungsraum 1 ist mit diesem Wert Spitzenreiter. Mobilität Wie aufgrund des Trends, der sich für den gesamten Landkreis zeigt, zu erwarten, ist auch im Planungsraum 1 das am häufigsten genutzte Fortbewegungsmittel das Auto mit einem Anteil von ca. 45 %. 17 % gaben an, ihre Wege meistens zu Fuß zurückzulegen, 16 % mit dem ÖPNV und 14 % mit dem Fahrrad. Motorisierte Zweiräder wie Moped oder Motorrad nutzen nur 8 % der Teilnehmer*innen. Große Unzufriedenheit zeigt sich bei den Fahrtzeiten und Fahrpreisen des ÖPNV. Bezüglich der Zeiten sind 28 % überhaupt nicht zufrieden und 42 % unzufrieden. Zufrieden und sehr zufrieden sind dagegen 27 % bzw. 3 %. Ein ähnliches Muster zeigt sich für die Preise - 29 % sind überhaupt nicht zufrieden und 46 % unzufrieden, während 20 % zufrieden und 5 % sehr zufrieden sind. Auch hier zeigt sich jedoch eine hohe Bereitschaft, den ÖPNV öfter zu nutzen, wenn die Bedingungen angepasst werden. Dies gaben ca. 80 % der Teilnehmer*innen aus dem Planungsraum 1 an. Mit dieser Zahl zeigt der Planungsraum 1 sogar die größte Bereitschaft unter allen Planungsräumen. Freizeitgestaltung 49 % der Teilnehmer*innen gaben an, es gäbe eine Jugendeinrichtung in ihrem Wohnort. 35 % gaben an, eine Einrichtung dieser Art gäbe es nicht und 14 % können keine Aussage darüber treffen, da sie keine Kenntnis darüber haben. 82 % derjenigen die keinen Zugang zu einer Jugendeinrichtung haben, äußerten den Wunsch nach einer solchen. Auch mehr Freizeitangebote, kostenlose oder kommerzielle, sind nach Angaben der Befragten nur unzureichend vorhanden, 87% wünschen sich mehr Freizeitangebote. Auch bei der Frage 14

4 ERGEBNISSE nach den Freizeitangeboten ist der Planungsraum 1 mit diesem Wert wieder Spitzenreiter unter allen Planungsräumen. Zusammenfassung Auffällig für den Planungsraum 1 ist die relativ geringe Vereinsaktivität im Vergleich zu den anderen Planungsräumen. Heraus sticht unter diesem Punkt aber auch der Wunsch nach mehr Mitspracherecht und die offenbar wenigen Beteiligungsmöglichkeiten. Bezüglich der Mobilität wird auch hier am häufigsten auf das Auto zurückgegriffen, während der ÖPNV eher selten genutzt wird. Ausgesprochen hoch ist aber vor allem der Wunsch nach mehr (vor allem jugendaffinen) Freizeitangeboten, den fast 90 % der Teilnehmer*innen äußerten. 4.2.2.2 Planungsraum 2 Im Planungsraum 2 gab es insgesamt 172 Teilnehmer*innen, dies macht einen Anteil von ca. 17 % aus. Vereinsaktivität und Partizipation 55 % aller Teilnehmer*innen aus dem Planungsraum 2 gaben an, in einem Verein aktiv zu sein, 44 % seien dies nicht. Die Planungsräume 2 und 5 sind damit - wie später noch dargestellt - die einzigen Planungsräume, in denen mehr junge Menschen in einem Verein aktiv, als nicht aktiv sind. 38 % gaben an, keine Partizipationsmöglichkeit zu kennen bzw. keine Auskunft darüber geben zu können, während 47 % angaben, es gäbe keine Beteiligungsmöglichkeit in ihrem Wohnort. Nur 14 % gaben an, es gäbe eine Partizipationsmöglichkeit. 54 % der Teilnehmer*innen, die eine Partizipationsmöglichkeit kennen bzw. Zugang zu dieser haben, nutzen diese oder haben diese schon mal genutzt. 17 % nutzen diese nicht und 21 % nur gelegentlich. 66 % wünschen sich mehr Mitspracherecht. Dieser Wert liegt knapp 1 % unter dem des gesamten Landkreises. Mobilität Das Auto ist mit 51 % das mit Abstand am häufigsten genutzte Verkehrsmittel im Planungsraum 2, gefolgt von Fahrrad und ÖPNV mit jeweils 19 %. Moped, Mofa oder Motorrad werden von nur 6 % am häufigsten genutzt. Zu Fuß legen lediglich 5 % der Befragten aus dem ihre Wege zurück. Auch hier zeigt sich wieder Unzufriedenheit mit den Fahrtzeiten und Fahrpreisen. 38 % seien überhaupt nicht zufrieden mit den Fahrtzeiten, 42 % unzufrieden und nur ca. 20 % seien zufrieden. Kein*e Teilnehmer*in hat angegeben, sehr zufrieden zu sein, was einmalig für den ganzen Landkreis ist. Weiterhin seien 31 % überhaupt nicht zufrieden mit den Fahrpreisen und 41 % unzufrieden. 26 % haben angegeben, zufrieden und nur 2 % sehr zufrieden zu sein. Eine hohe Bereitschaft, den ÖPNV öfter zu nutzen, zeigt sich auch in diesem Planungsraum. 76 % aller Teilnehmer*innen haben angegeben, den ÖPNV öfter zu nutzen, wenn die Bedingungen entsprechend angepasst werden. 15

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