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Jugendbefragung 2019

4 ERGEBNISSE

4 ERGEBNISSE Freizeitgestaltung 44 % der Teilnehmer*innen haben angegeben, es gäbe einen Jugendclub, ein Jugendkulturzentrum oder eine ähnliche Jugendeinrichtung in ihrem Ort. Jedoch haben 40 % angegeben, Einrichtungen dieser Art gäbe es nicht, während 9 % nicht mit Sicherheit sagen können, ob ein solches Angebot existiert. 67 % geben an, sich eine Jugendeinrichtung in ihrem Ort zu wünschen. Auffällig ist aber auch, dass dies einigen Teilnehmer*innen egal ist oder sie sich nicht konkret dazu positionieren, in diesem Fall 26 %. Hoch fällt erneut der Wunsch nach mehr Freizeitangeboten aus. 84 % wünschen sich mehr Freizeitangebote im Planungsraum 2. Zusammenfassung Im Planungsraum 2 zeigt sich wie bereits angemerkt eine besonders hohe Vereinsaktivität Jugendlicher und junger Menschen. Der Wunsch nach mehr Mitspracherecht ist aber auch hier stark vertreten, wenn auch nicht so hoch wie im Planungsraum 1. In keinem anderen Planungsraum wird das Auto häufiger als am meisten genutztes Fortbewegungsmittel angegeben, wie im Planungsraum 2. Der Wunsch nach mehr Freizeitangeboten ist auch hier wieder enorm hoch. 4.2.2.3 Planungsraum 3 Im Planungsraum 3 gab es insgesamt 355 Teilnehmer*innen, dies macht einen Anteil von ca. 35 % aus. Die Beteiligung an der Jugendbefragung ist hier somit am höchsten. Vereinsaktivität und Partizipation 56 % der Teilnehmer*innen aus dem Planungsraum 3 gaben an, nicht in einem Verein aktiv zu sein, während 41 % angaben, aktiv zu sein. Des Weiteren kennen ca. 45 % der Befragten keine Beteiligungsmöglichkeiten in Görlitz oder haben darüber kein Wissen. 38 % dagegen kennen Partizipationsmöglichkeiten. Damit ist dieser Planungsraum allen anderen voraus, was u.a. an der städtischen Prägung dieses Planungsraums liegen kann. 35 % gaben an, es gäbe keine Beteiligungsmöglichkeit. Jedoch nutzen 51 % derjenigen, denen eine Beteiligungsmöglichkeit bekannt ist, diese oder haben diese schon mal genutzt. 29 % nutzen die Möglichkeit nicht und 18 % nur gelegentlich. Mit 70 % geben auch hier die meisten Teilnehmer*innen an, sich mehr Mitspracherecht zu wünschen. Mobilität 37 % der Teilnehmenden aus dem Planungsraum 3 geben an, notwendige Wege zumeist zu Fuß zurückzulegen. Görlitz ist damit der einzige Planungsraum, in welchem das Auto nicht das am häufigsten genutzte Verkehrsmittel ist. Dieses ist auf Platz 2 zu finden, mit ca. 29 %. Dahinter platziert sind das Fahrrad und der ÖPNV mit je ca. 16 %. Moped, Mofa 16

4 ERGEBNISSE und Motorrad schneiden mit 2 % besonders schwach ab. Es zeigt sich, dass die Mehrheit der Teilnehmer*innen unzufrieden (44 %) oder überhaupt nicht zufrieden (10 %) mit den Fahrtzeiten der öffentlichen Verkehrsmittel sind. Die Differenz zu denen, die sehr zufrieden (35 %) oder zufrieden (8 %) damit sind, fällt aber nicht so hoch aus, wie in anderen Planungsräumen. Deutlicher zeigt sich die Unzufriedenheit mit den Fahrpreisen. Hier geben ca. 2/3 an, unzufrieden (36 %) oder überhaupt nicht zufrieden (30 %) zu sein. 67 % der Teilnehmer*innen geben an, den ÖPNV öfter zu nutzen, wenn entsprechende Bedingungen geändert werden. Dieser Trend setzt sich also auch im Planungsraum 3 fort. Freizeitgestaltung 66 % der Befragten gaben an, einen Jugendclub, -treff oder ähnliche Jugendeinrichtungen zu kennen. Ca. 25 % wissen aber nicht, ob so etwas vorhanden ist, 9 % gaben sogar an, es sei keine Einrichtung vorhanden. 56 % aller, die keine Jugendeinrichtung im Planungsraum 3 kennen, wünschen sich eine solche Einrichtung. Auffällig ist jedoch auch der Teil, die hier angegeben haben, ihnen sei eine Einrichtung in dieser Form egal, dieser beträgt ca. 34 %. Deutlich zeigt sich ein Wunsch nach mehr Freizeitangeboten. 83 % der Teilnehmer*innen sagen, es müsse mehr Freizeitangebote in Görlitz geben. Zusammenfassung Besonders für den Planungsraum 3 ist natürlich, dass die Stadt Görlitz aufgrund der Einwohner*innenzahl einen eigenständigen Planungsraum darstellt. Grundlegend unterscheiden sich die Ergebnisse von anderen Planungsräumen aber nicht, abgesehen von denen bezüglich der Mobilität, wo das Fortbewegungsmittel „Laufen“ das am häufigsten genutzte ist. Der Bekanntheitsgrad von Einrichtungen (wie etwa der RABRYKA, dem Jugendkulturzentrum BASTA! oder auch dem Kühlhaus) ist im Vergleich zu anderen Planungsräumen höher. Trotzdem gibt es unter den Befragten Personen, die angaben, es gäbe keine Jugendeinrichtung oder aber, die keinen Kenntnisstand darüber haben. Diese machen immerhin noch 1/3 aller Teilnehmer*innen aus dem Planungsraum 3 aus. Unverändert hoch ist auch hier der Wunsch nach mehr Freizeitangeboten. 17

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