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Schlussbericht 2014/2015

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www.nachbarsprachen-sachsen.eu

19 Raum auch spezifische

19 Raum auch spezifische Möglichkeiten für die Begegnung mit Sprache und Kultur der Nachbarn im Alltag und, daraus resultierend, für die Gestaltung spezifischer Bildungskonzepte. Vor dem Hintergrund der besonderen Fokussierung auf die Förderung des grenznahen ländlichen Raumes wurde die Bestandsaufnahme deshalb zunächst auf die 6 sächsischen Landkreise der Euroregionen eingegrenzt: • Landkreise Görlitz und Bautzen (Euroregion Neisse-Nisa-Nysa – ER NNN) • Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (Euroregion Elbe/Labe – ER EL ) • Landkreis Mittelsachsen und Erzgebirgskreis (Euroregion Erzgebirge/Krušnohori – ER EK) • Vogtlandkreis (Euregio Egrensis – ER E) Diese regionale Eingrenzung geht dabei im Wesentlichen auch konform mit dem Landesentwicklungsplan, der mit der Festlegung von „Räumen mit besonderem Handlungsbedarf“ 34 eine weitere Klassifizierung des grenznahen Raumes vornimmt (vgl. Abb. 3). Abb. 3: Räume mit besonderem Handlungsbedarf 35 Der Einbezug der Landeshauptstadt Dresden als Kommune innerhalb der Euroregion Elbe/Labe ist für künftige Untersuchungen zu prüfen. 34 siehe http://www.landesentwicklung.sachsen.de/2397.htm (Zugriff: 05.02.2015) 35 ebenda

20 4.3 Datenbasis Zur Eingrenzung des Begriffs „frühe nachbarsprachige Bildung“ hinsichtlich der altersgerechten methodisch-didaktischen Umsetzung und mit Blick auf das angestrebte durchgängige Erlernen der Nachbarsprachen entlang der Bildungslinie Kita – Grundschule – weiterführende Schule in den sächsischen Grenzregionen wurden bei der Bestandsaufnahme zunächst nur Kindergärten betrachtet. D. h. der Begriff „Kita“ bezieht sich im Folgenden nicht in dem umfänglichen Sinne des SächsKitaG auf Krippe, Kindergarten, Hort und Kindertagespflege, sondern nur auf den Kindergarten-/Vorschulbereich bis zum Eintritt in die Grundschule. Einbezogen wurden in die Bestandsaufnahme die vom StaLa zugearbeiteten Kitas in den Landkreisen Bautzen, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Mittelsachsen, Erzgebirgskreis und Vogtlandkreis (Stand 01.03.2013) 36 sowie alle Kitas im Landkreis Görlitz (Stand 01.03.2014). Aus diesen wurden alle diejenigen Einrichtungen gefiltert, die (auch) im Kindergartenbereich arbeiten. Eine dieser Kitas wurde geschlossen, d. h. existierte 2014 nicht mehr. Somit ergab sich zunächst eine Grundgesamtheit von 898 Kitas. Ergänzt wurden vier vom StaLa nicht erfasste Kitas, die lt. Angabe von TANDEM und den Euroregionen an deren Förderprogrammen teilgenommen haben. Damit ergibt sich eine Gesamtheit von 902 untersuchten Kitas. Von diesen 902 Kitas befanden sich 374 in kommunaler und 525 in freier Trägerschaft, das entspricht einem Verhältnis von 1:1,4. 36 StaLa (2014b): „...Im Verzeichnis sind nur die Kitas (Stichtag 1.3.2013) aufgeführt, die ihr Einverständnis zur Veröffentlichung gaben. Das waren 85 Prozent aller befragten Einrichtungen …“.

Jugend / Bildung