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Schlussbericht 2014/2015

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www.nachbarsprachen-sachsen.eu

31 6.1.1 Entwicklung des

31 6.1.1 Entwicklung des Online-Fragebogens Adressaten/innen der Befragung waren die Leitungen der 65 „aktiven“ Kitas. Ausgehend von den Ergebnissen der Umsetzungsstufe 1 wurden sie vertiefend zu folgenden Themenbereichen befragt: (1) Zusammenarbeit mit einer Partnereinrichtung im Nachbarland (2) Regelmäßiges Nachbarsprachlernangebot (3) Sonstige Formen der Nachbarsprachvermittlung (insbes. Betreuung polnischer und/oder tschechischer Kinder) (4) Gelingensbedingungen/Voraussetzungen für die Umsetzung früher nachbarsprachiger Bildungsangebote (5) Herausforderungen für die finanzielle Absicherung nachbarsprachiger Lernangebote (6) Aufgeschlossenheit verschiedener Personengruppen gegenüber nachbarsprachigen Angeboten Bei der Entwicklung des Fragebogens und der Formulierung der Fragen wurde dabei der enge Zeitrahmen dieser Personen im Kita-Alltag berücksichtigt. Deshalb wurde auf eine einfache Handhabung des Fragebogens und auf eine Richtzeit für die Bearbeitung von ca. 15 Minuten Wert gelegt. Die Befragten wurden in zwölf Schritten automatisch durch die Befragung geleitet. Dabei kamen sowohl geschlossene Fragen mit Einfach- oder Mehrfachnennungen als auch offene Fragen und Abhängigkeitsfragen zum Einsatz. Der detaillierte Fragebogen ist in den Anlagen 4a und 4b nachzulesen. 6.1.2 Pretest Vor der Versendung des Online-Fragebogens an die „aktiven“ Kitas wurde ein Vortest durchgeführt. Daran nahmen fünf Personen aus verschiedenen Bereichen (Kita-Leitung, Fachberatung, Wissenschaft, Kommunikationspsychologie, Projektmanagement) teil, welche fundiertes Fach- und Praxiswissen im Bereich der frühen nachbarsprachigen Bildung besitzen. Sie testeten die Online-Umfrage auf folgende Aspekte: (1) Verständlichkeit/Eindeutigkeit der Fragestellungen und Antwortoptionen (2) Übersichtlichkeit (3) Eventuell auftretende (technische/inhaltliche) Probleme im Zuge der Beantwortung (4) Benötigte Bearbeitungszeit Die Hinweise der Pretesterinnen wurden im Rahmen der Endredaktion des Fragebogens eingearbeitet.

32 6.1.3 Durchführung Am 20. April 2015 wurde an alle 65 „aktiven“ Kitas ein E-Mail-Anschreiben mit der Bitte um Teilnahme an der Online-Befragung, einem individuellen Link zum Online-Fragebogen und einem Legitimationsschreiben des SMK versandt (siehe Anlagen 4 c, d). Für die Beantwortung des Fragebogens wurde zunächst ein Zeitraum von zwei Wochen eingeräumt, welcher allerdings entsprechend der Rücklaufquote angepasst und anschließend um eine Woche verlängert wurde. Der Kita-Leitung wurde zugesichert, dass die Auswertung anonym erfolgt und die Daten entsprechend der gesetzlichen Datenschutzbestimmungen sensibel behandelt werden. Nach der ersten Umfrage-Woche wurde aufgrund des noch relativ geringen Rücklaufs eine telefonische Nachfass-Akquise durchgeführt, bei der diejenigen Kitas angerufen wurden, welche die Befragung noch nicht abgeschlossen hatten. Hierbei kristallisierten sich einige Hemmnisse heraus. So traten Probleme in Form von fehlerhaften E-Mail-Adressen, falschen Ansprechpartnern/innen, Nichtankommen der E-Mails aufgrund technischer Probleme etc. auf. Die Offenheit gegenüber der Umfrage differierte ebenfalls. Nicht selten waren die Kita- Leiter/innen zeitlich zu sehr in den Kita-Alltag eingespannt (Veranstaltungen, Vertretung durch Urlaub etc.) bzw. von dem zu diesem Zeitpunkt organisierten Kita-Streiks betroffen, so dass die Bereitschaft zur Umfrageteilnahme nicht gegeben war. 6.2 Datenauswertung Trotz der o. g. Gründe lag am Ende der Befragung die Rücklaufquote bei 73,85 %, d.h. 48 der angeschriebenen 65 „aktiven“ Kitas haben sich an der Befragung beteiligt. 30 28 25 20 20 IST-Rückmeldungen 15 12 13 11 SOLL-Rückmeldungen 10 6 8 6 7 5 2 0 LK GR LK BZ LK SSO LK ERZ LK V Abb. 12: Soll-Ist-Vergleich der Umfrage-Rückmeldungen nach Landkreisen Hierbei muss angemerkt werden, dass 7 dieser 48 Kitas bereits bei der telefonischen Nachfrage angegeben haben, 2015 weder ein nachbarsprachiges Bildungsangebot zu unterbreiten noch eine Kooperation mit einer Partnereinrichtung im Nachbarland zu betreiben oder

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