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Sozialstrukturatlas 2017

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Sozialstrukturatlas 2017

Einleitung Vorbemerkung

Einleitung Vorbemerkung Die Sozialberichterstattung im Landkreis Görlitz ist in vier Teilbereiche gegliedert. Der vorliegende Sozialstrukturatlas beschreibt als Teil A die soziale Struktur des Landkreises anhand ausgewählter Indikatoren. Gemeinsam mit Teil C – der Übersicht über die soziale Infrastruktur – bildet er das Datenfundament für den Teil B – die Aktionsfelder. Im Teil B werden die quantitativen Aussagen des Sozialstrukturatlasses und die vorhandene Infrastruktur gegenübergestellt, bewertet und gewichtet. Daraus ergeben sich in den einzelnen Planungsräumen unterschiedliche Handlungserfordernisse und Prioritäten. Ein Beispiel hierfür sind die Planungsraumbeschreibungen, die im Rahmen der Jugendhilfeplanung im April letzten Jahres erstellt wurden. Die soziale Infrastruktur wird nicht als »Bericht auf Papier« veröffentlicht, sondern steht tagesaktuell im Internet über das GEO- Portal des Landkreises zur Verfügung. Auf Anforderung erstellen die Mitarbeiter der Integrierten Sozialplanung gern themenspezifische Karten, Adresslisten oder Datenauszüge in Tabellenform. Teil D ergänzt die Sozialberichterstattung mit thematischen Detailberichten und Positionspapieren der Integrierten Sozialplanung und der Fachämter des Dezernates für Gesundheit und Soziales. Dieser Teil ist stärker qualitativ ausgerichtet und ergibt ein detailliertes Bild für einen einzelnen Ausschnitt kommunaler Daseinsvorsorge. Bisher wurden Positionspapiere zur Zukunft der Mehrgenerationenhäuser und zur Einordnung der Telefonseelsorge in die Angebote zur Krisenintervention veröffentlicht. Der kinder- und jugendärztliche Bericht wird im Herbst 2017 vorgelegt. Die neue Psychiatrie- und Suchtberichterstattung und Veröffentlichungen in der Altenhilfe sind ebenfalls in Vorbereitung. Die Sozialberichterstattung bildet das Datengerüst für die Detailfachplanung – vom Kita-Bedarfsplan über die Jugendhilfeplanung bis zur Psychiatrie- oder Pflegeplanung. Diese Detailpläne sind teilweise gesetzlich vorgeschriebene Planungen, die sich im Landkreis Görlitz im Aufbau und ihrer Umsetzung in das Integrierte Sozialplanungskonzept einfügen. Strategische Grundlage dafür sind die Vision, die Ziele und Handlungsschwerpunkte die der Kreistag im Februar 2010 mit dem Rahmenplan Integrierte Sozialplanung beschlossen hat. (Abb. 1 – Schema Sozialberichterstattung)

Abb. 1 - Schema Sozialberichterstattung Methodische Hinweise Warum gibt es einen Sozialstrukturatlas und was bedeutet »Monitoring«? Der Sozialstrukturatlas ist ein Instrument der Sozialberichterstattung mit dem Lebenslagen von Einwohnern eines definierten Raumes anhand von Indikatoren dargestellt werden. Ziel des Sozialstrukturatlasses ist es, aus der Fülle von Daten diejenigen herauszufiltern, die besonders geeignet sind, die Lebenssituation der Menschen im Landkreis Görlitz abzubilden. Der Atlas nimmt dafür nicht nur Daten auf, die der direkten kommunalen Steuerung unterliegen. Es werden auch Bereiche erfasst, die in der Verantwortung des Freistaates oder des Bundes liegen. Mit den Angaben zur Sicherheit und zur demokratischen Partizipation geht der Sozialstrukturatlas über klassische Sozialdaten hinaus. Der Sozialstrukturatlas ist nicht zuletzt ein Hilfsmittel um die Zielformulierungen des Rahmenplans Integrierte Sozialplanung in messbare Größen zu übersetzen. Gesellschaftspolitische Ziele wie »Chancengleichheit«, »gesteigerte Lebensqualität« oder »Gewährleistung flächendeckender Grundversorgung« können anhand der Indikatoren quantifiziert werden.

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